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  • Förderanlagen und Produktionsprozesse bei Canyon

     

    Förderanlagen und Produktionsprozesse bei Canyon durch neues Manufacturing Execution System perfekt aufeinander abgestimmt

    profilsys optimiert den Produktions-Triathlon aus Bike-Fertigung, E-Bike-Montage und Wartungs-Service

    Sowohl ambitionierte Hobbyradler als auch erfahrene Profisportler vertrauen seit Jahren auf die hochwertigen Bikes von Canyon. Nicht zuletzt die Top-Triathleten Patrick Lange, Ironman Weltmeister 2017, sowie der Olympiasieger und zweifache Ironman Weltmeister Jan Frodeno setzen während der Fahrrad-Disziplin auf die innovativen Bikes aus der Schmiede Canyon. Um die Leistungsfähigkeit des Technologieführers auf höchstes Niveau zu heben, wurde die Produktion in den drei Disziplinen Bike-Fertigung, E-Bike-Montage und Service mit einem innovativen Logistik-Konzept optimiert. Das Manufacturing Execution System (MES) von profilsys aus dem Landkreis Osnabrück sorgt dafür, dass die Förderanlagen mit den fein abgestimmten Produktionsprozessen perfekt synchronisiert sind.

    Die besondere Herausforderung: Fahrräder und E-Bikes von Canyon werden vom Endkunden via Internet ausschließlich direkt beim Hersteller bestellt. Deshalb sind die Produktionsabläufe eher von geringen Stückzahlen – häufig ab Losgröße 1 – gekennzeichnet. Hierauf müssen die Produktionspläne der Canyon Bicycles GmbH detailliert ausgerichtet sein.

    Die Prozesse weiter zu optimieren, bot sich im Zuge der Inbetriebnahme der neuen Koblenzer Canyon Factory Jahr 2015 an. Die europaweit modernste Fahrradfertigung aufzubauen, lautete die Maxime. Die Prozesse wurden so designt, dass die Option für eine künftige Serienfertigung individualisierter Bikes vorbereitet wurde. Neueste Entwicklungen und Verfahren aus der Automobilindustrie wurden aufgegriffen, um die Effizienz und Produktivität zu erhöhen.

    Verschiedene Fertigungstypen unter einem Dach

    Flexibilität ist hier ebenfalls ein entscheidendes Stichwort, denn zugeschnitten auf die jeweiligen Anforderungen an die Produkte variieren auch die Fertigungstypen: Die Bike-Montage besteht im Wesentlichen aus einer durchgängigen Fertigungslinie. Außerdem bestehen Einzelarbeitsplätze, an denen komplette Bikes „von einer Person an einem Ort“ montiert werden – wie zum Beispiel in der Spezialanfertigung von Triathlon-Rädern. Hier weicht die Bearbeitungszeit vom vorgegebenen Takt der Fertigungslinie ab. In ähnlicher Weise wurden auch die Prozesse für die Serviceabteilung neu organisiert, in der Bikes geprüft, gewartet und repariert werden. Hier sind die Anforderungen an die Terminierung und Planung besonders hoch, um die Kunden nicht länger als nötig auf ihr Bike warten zu lassen.

    Für die E-Bike-Montage wurden den technischen und organisatorischen Anforderungen entsprechend Gruppenarbeitsplätze in einem späteren Optimierungsschritt als sogenannte Flexlinie eingerichtet. Insgesamt sind die Prozesse im Werk so gestaltet, dass sie so perfekt ineinander greifen wie die Zahnräder einer Präzisionsmechanik.

    Das Ziel lautete für profilsys folgendermaßen: Parallel zur Einführung von SAP sollte ein Intralogistik-Konzept implementiert werden, zu dem unter anderem eine neue Fördertechnik gehört. Canyon entschied sich für ein Overhead Conveyor System (OCS), das normalerweise bereits eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) beinhaltet. „Wir wurden frühzeitig in die Planungen einbezogen, um ein maßgeschneidertes MES aufzubauen. So konnten wir Canyon davon überzeugen, uns die SPS-Programmierung für das OCS zu überlassen, um in der Folge deutlich mehr Möglichkeiten für Optimierungen offen zu halten. Dies hat sich als eine sehr gute Entscheidung erwiesen, da wir auf dieser Grundlage sukzessive weitere Verbesserungen in den Abläufen realisieren konnten“, erklärt Konrad Kalthöver, der das Projekt auf Seiten von profilsys leitete.

    Das MES von profilsys betrifft sowohl die Schnittstellen auf dem Gebiet der Intralogistik-Hardware als auch diverse Module der eigenentwickelten Software profiLag®x. So werden die Fertigungsschritte und die Materialversorgung von der der Bereitstellung des Materials bis zum fertiggemeldeten Bike miteinander vernetzt.

    Sequentielle Fertigung neu aufgestellt

    Im ersten Schritt wurde auf einer Fläche von 2.500 Quadratmetern eine neue Fertigungslinie für Bikes eingerichtet, 105 der insgesamt 180 Montagemitarbeiter produzieren an der Linienfertigung vor allem Mountain-, Road-, Urban und Fitness-Bikes. Das bestimmende Merkmal dieser sequentiellen Fertigung ist das genaue Einhalten der vorgegebenen Takte.

    Über das knapp 50 Meter lange Schienenfördersystem werden die Fahrradrahmen per Trolleys von Station zu Station befördert. An insgesamt 18 Arbeitsplätzen werden die Bikes montiert. An jeder dieser Stationen sowie an weiteren Endmontageplätzen sowie in der Verpackung und an einem Bypass wurden RFID-Träger installiert. Dies war zwar ursprünglich nicht vorgesehen, wurde aber auf Anraten von profilsys umgesetzt. Der Vorteil: Selbst bei abgeschalteter Fördertechnik lassen sich alle Trolleys sofort punktgenau lokalisieren.

    An sämtlichen Arbeitsplätzen entlang der Fertigungsstrecke hat profilsys Tablets vorgesehen. Sie liefern den Montagemitarbeitern alle Informationen, die sie für ihre jeweilige Tätigkeit benötigen. „Unsere Designer für die visuelle Kommunikation haben bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche besonderes Augenmerk auf hohe Verständlichkeit und Klarheit gelegt. Die Bilder, Grafiken und Kurztexte sprechen für sich, und die Montagemitarbeiter wissen immer genau, welche Handgriffe und welche Bauteile als nächstes an der Reihe sind“, sagt Konrad Kalthöver.

    An jeder Station werden immer genau die Teile vorgehalten, die für den jeweiligen Auftrag benötigt werden. Anders ausgedrückt: Jedes Teil ist für genau einen Auftrag fest eingeplant. Um dies zu gewährleisten, gleicht das MES den Soll-Wert aus dem im SAP erfassten Auftrag mit den Stücklisten des Lagerverwaltungssystems ab. Die Transportboxen für die Einzelteile und Baugruppen sind mit QR-Codes versehen. Weil die verbauten Teile per Handscanner identifiziert und die relevanten Daten an das MES überspieltwerden, „weiß“ das MES jederzeit genau, welches Teil sich in welcher Box an welchem Arbeitsplatz befindet. So wird auch jeder Arbeitsgang und jedes fertige Produkt mit der entsprechenden Seriennummer an SAP zurückgemeldet.

    Verantwortlich hierfür ist das Modul profiLag®x pLS, das den reibungslosen Datenaustausch mit SAP als Logistikserver garantiert. Konrad Kalthöver erläutert weitere Funktionen: „Außerdem haben wir das Programm profiLag®x pOp implementiert. Es dient als eine Konsole, mit der sich die Daten bearbeiten lassen – um zum Beispiel die Servicearbeiten kunden- und prozessgerecht zu terminieren. Hinzu kommt das Programmmodul profiLag®x pData. Mit ihm werden alle benötigten Datenauswertungen durchgeführt und auf den Displays an den Arbeitsplätzen angezeigt.“

    Mit der innovativen Linienfertigung in der neuen Montagehalle, der neuen Gruppenfertigung für E-Bikes, der topmodernen Serviceabteilung und nicht zuletzt durch die Einbindung des passgenauen Manufacturing Execution Systems durch profilsys haben wir die Weichen für die Zukunft gestellt“, so das positive Fazit von Martin Wald, Chief Operating Officer bei Canyon. „All dies sind Faktoren, die unseren Anspruch, Technologieführer zu sein – und vor allen Dingen auch zu bleiben – sowie unseren Anspruch, auch zukünftig nur die besten Bikes zu bauen, untermauern.“

    Autor: Frank Beushausen, Inhaber von Perfect Sound PR, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit, 49124 Bissendorf, Gewerbepark 18, Tel.: 05402/701650.

    Die Canyon Bicycles GmbH aus Koblenz zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Rennrädern, Mountainbikes, Triathlon-, Fitness-, Urban sowie Kids Bikes. Als führende „Direct-2-Consumer“-Brand sind Canyon Bikes weltweit ausschließlich online erhältlich

    Im Zuge der Einführung von SAP und der Modernisierung der Fertigung wurde die Firma profilsys mit der Implementierung eines Manufacturing Execution Systems beauftragt. Je nach Produktgebiet wurden die Fertigungstypen mit einer Fertigungslinie sowie Gruppen- und Einzelarbeitsplätzen unterschiedlich organisiert. Hierauf abgestimmt hat profilsys die Intralogistik-Hardware geplant und mehrere Module der eigenentwickelten Software profiLag®x maßgeschneidert.

  • Gigantische Steigerung der Produktivität durch optimierten Materialfluss

      

    Gigantische Steigerung der Produktivität durch optimierten Materialfluss

    Manufacturing Execution System von profilsys unterstützt bei Verdoppelung der Leistung in der Montage der gigant - Trenkamp & Gehle GmbH 

     

    Die Herstellung von Achsen für Nutzfahrzeuge ist – wie bei der gigant - Trenkamp & Gehle GmbH aus dem niedersächsischen Dinklage – weitgehend individuelle Maßarbeit. Um hierbei eine hohe Produktivität und Effizienz zu gewährleisten, stellte das zur Krone-Gruppe gehörende mittelständische Unternehmen seine Prozesse auf den Prüfstand und beschloss, 2017 im Rahmen der Erweiterung der Produktionskapazitäten auch den Materialfluss zu optimieren. Mit nachhaltigem Erfolg: Laut dem gigant- Geschäftsführer Dipl.-Wi.-Ing. Alfons Veer gelang es, die Produktivität der Achsenmontage durch ein fein abgestimmtes Logistikkonzept zu verdoppeln. Mit der Planung und Umsetzung der neuen Strategie wurde die Weissenburg Industrie-Technik Maschinenbau GmbH & Co. KG beauftragt, die ihrerseits das Know-how von profilsys aus Bissendorf bei Osnabrück einband. profilsys hat sich auf die Optimierung der Logistik in Industrie und Handel spezialisiert. Das Unternehmen liefert hierfür verschiedene Softwarelösungen und plant die passgenaue Anlagentechnik. Die Anforderungen aus der Nutzfahrzeug- Zulieferbranche sind dem Dienstleister aus einer Reihe anderer Projekte bereits bestens vertraut.

     

    Industrie 4.0 fordert Flexibilität

    gigant produziert Achsen mit Achslasten zwischen 5,5 und zwölf Tonnen für den Schwertransport, die entsprechend robust konstruiert sind. Hinzu kommen besonders leichte und wartungsarme EuroAchsen mit Scheiben- oder Trommelbremsen sowie Kompaktlager für Standard-Sattelauflieger. Jedes Produkt ist gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt. Im Sinne der Industrie 4.0 lautet auch bei gigant die Anforderung, ab der Losgröße eins zu produzieren und die Fertigung höchst flexibel zu organisieren.Um den Materialfluss für die Vormontage und Montage an der neuen automatisierten Fertigungslinie so effizient wie möglich zu gestalten, entwickelte profilsys seine Programme für ein maßgeschneidertes Manufacturing Execution System (MES) weiter. Hier galt es u.a., die Montagearbeitsplätze nach dem Kanban-Verfahren zuverlässig und zeitnah mit den jeweils benötigten Teilen zu versorgen und den reibungslosen Verkehr der sieben fahrerlosen Weissenburg- Transportfahrzeuge sicherzustellen, die die Teile bzw. Baugruppen von Station zu Station befördern.

     

    Je nach Aufgabe verschiedene profiLag®-Software-Module im Einsatz

    Volker Speckmann implementierte als profilsys-Projektleiter gemeinsam mit zwei weiteren profilsys-Kollegen bei gigant mehrere Programm-Module, die die Transparenz bei den jeweils aktuellen Prozessen erhöhen und die sicheren Abläufe über die komplette Fertigungskette hinweg garantieren. „Dies erreichen wir mit verschiedenen Modulen unserer Eigenentwicklung profiLag®. So bildet unser profiLag®x pLS die Schnittstelle zum SAP-System von gigant, und das Programm profiLag®x pOp wurde speziell für das Bedienen und Beobachten von automatisierten Logistikanlagen konzipiert. Um den Verkehr der fahrerlosen Transportfahrzeuge zu regeln, haben wir hier das sogenannte pFTS-Modul eingeführt. Die Datenauswertung erfolgt mittels profiLag® pData, während das profiLag® pA+ Andon-Programm für die Visualisierung der Produktionsdaten auf den Displays an den Bedienpulten zuständig ist“, so Volker Speckmann. Die Darstellung des Status quo dient sowohl der Selbstkontrolle als auch der Motivation der Mitarbeiter und kann je nach Bediener in verschiedenen Sprachen erfolgen. Dies wird beim Log-in via Chipkarte ermöglicht. gigant kann das System jederzeit bedarfsgerecht um weitere Sprachen erweitern. Statt der bei MES zumeist üblichen PCs an den Arbeitsplätzen kommen hier Tablets mit Android-Benutzeroberflächen zum Einsatz. Die einfache, intuitive Bedienung per Touchscreen, der geringe Einarbeitungsaufwand und die günstige Anschaffung spielten hierbei wichtige Rollen. Vor allem aber sollen die Tablets den Monteur optimal unterstützen.

     

             

             

     

     

    Kanban und Pick-by-Light sorgen für rechtzeitigen Nachschub

    Die Nachschubsicherung bildet einen wichtigen Aspekt der aktuellen Fertigungsstrategie. gigant-Geschäftsführer Alfons Veer erklärt: „Das neue, maßgeschneiderte Logistikkonzept verzichtet auf eine Vorkommissionierung, setzt das Kanban-Prinzip zu 100 Prozent um und wird durch das Pick-by-Light-System perfekt ergänzt. Es zeigt dem Monteur via Leuchten an den einzelnen Kisten genau an, wann er aus welcher Box ein Teil zu entnehmen hat. Wenn sich der Bestand in einer Materialkiste dem Ende zuneigt, drückt der Mitarbeiter einfach einen Knopf, um den entsprechenden Nachschub anzufordern. So werden die Kollegen aus der Materiallogistik stets rechtzeitig informiert.“ Auf Basis der Planungen von Weissenburg und profilsys wurden parallel zur Einführung des Pick-by-Light-Systems auch die Lagerplatzverwaltung und die Anbindung der SAP-Anwendungen deutlich verbessert. Das Maßnahmenpaket aus Software-, Prozess- und Anlagenoptimierungen hat laut Alfons Veer eine Verdoppelung der Produktivität bewirkt: „Konnten wir früher in einer Schicht 65 Achsen montieren, sind es heute bei konstanter Mitarbeiterzahl 130 Achsen!“

     

    Wertschöpfende und logistische Aufgaben klar getrennt

    Die konsequente Trennung von wertschöpfenden und logistischen Tätigkeiten ist für den Geschäftsführer ein Kernpunkt der nun deutlich höheren Effizienz. Jeder Mitarbeiter konzentriert sich aufgrund der hohen Standardisierung auf seine originäre Tätigkeit. So brauchen sich etwa die Beschäftigten in der Montage kaum noch um die Materiallogistik zu kümmern. Als sehr erfolgreich betrachtet auch Claas Troue, der das MES-Projekt auf gigant- Seite leitete, die Umsetzung. Für ihn ist die nachgelagerte Betreuung mit dem persönlichen profilsys-Service ebenfalls von großer Bedeutung. Eventuell auftretende Fehler lassen sich innerhalb kürzester Zeit per Fernwartung oder bei Bedarf mit einem Serviceeinsatz vor Ort beheben. „Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit der unkomplizierten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit profilsys“, resümiert der MES-Projektleiter.

     

     

     

  • canyon Bericht MM Logistik

  • profilsys sorgt mit MES für effiziente Produktion bei SAF-HOLLAND

    Achssystem-Montage profitiert von automatischer Steuerung und präzisem Datenfluss

    Ein Problem, dass viele Unternehmen kennen: In die Jahre gekommene Montageanlagen und die altgediente steuernde Software laufen nicht mehr einwandfrei und sorgen immer häufiger für Produktionsausfälle. Das Ergebnis sind mangelnde Zuverlässigkeit und Effizienz, die sich auf Dauer negativ auf die Konkurrenzfähigkeit auswirken können. Eine Gefahr, der sich das international tätige Unternehmen SAF-HOLLAND gar nicht erst aussetzen wollte. Deshalb wurde beschlossen, die bestehende Montagelinie am Standort Bessenbach, wo auch die Konzernzentrale des Global Players beheimatet ist, umzubauen und mit einem modernen Manufacturing Execution System (MES) auszustatten. profilsys wurde mit der anspruchsvollen Aufgabe betraut, ein passgenau auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnittenes MES zu implementieren und für reibungslose Produktionsabläufe zu sorgen. Zum Produktportfolio von SAF-HOLLAND gehören neben Achs- und Federungssystemen u. a. Sattelkupplungen, Königszapfen und Stützwinden, die unter den Marken SAF, HOLLAND und Neway vertrieben werden. SAF-HOLLAND beliefert die Fahrzeughersteller in der Erstausrüstung (OEM) auf sechs Kontinenten und arbeitet eng mit Flottenbetreibern und Spediteuren zusammen. Im Werk 03 in Bessenbach werden Achssysteme nach Kundenanforderungen in Losgröße 1 gefertigt. Die modernisierte Montagelinie besteht aus insgesamt 17 Stationen, an denen die Achssysteme in einzelnen Arbeitsschritten montiert werden. Zehn PCs und sieben Scanner, die zu einigen der Arbeitsstationen gehören, zeigen den Werkern den aktuellen Stand der Produktion, die zu absolvierenden Arbeitsschritte und sorgen für die Datenaktualisierung gemäß der erledigten Montagetätigkeiten. Einige der benötigten Materialien stehen auf insgesamt vier Flächenspeichern (FLS) bereit. Sechs Schraubsysteme der Desoutter GmbH sowie ein Fördersystem der SCONVEY FTM GmbH, mit dem die Achsen von Arbeitsstation zu Arbeitsstation transportiert werden, komplettieren die Fertigungslinie.

      

    Individuelles MES-Konzept

    „Da wir profilsys bereits kannten, beauftragten wir das Team mit der Entwicklung des MES-Konzepts und der Programmierung und Installation der hierfür benötigen Softwaremodule. Das Bissendorfer Unternehmen hatte für uns bereits im Jahr 2003 in einem unserer Werke ihre Software, die stabil und zuverlässig läuft, implementiert“, begründet der verantwortliche Projektleiter Operations/Industrial Engineering Thomas Holy bei SAF-HOLLAND die Wahl. Nach eingehender Analyse der modernisierten Montagelinie und der Anforderungen an das MES entwickelte profilsys ein individuell auf SAF-HOLLAND zugeschnittenes Konzept. Dieses sieht vor, sämtliche benötigten Daten und Informationen vor Beginn der Montage vom SAP-System an das MES und somit an die PCs der Arbeitsstationen zu überspielen, sodass die beteiligten Werker alle Angaben zu Arbeitsgängen, Stückzahlen, Merkmalen der Betriebsmittel etc. verzögerungsfrei an ihren jeweiligen Arbeitsplätzen zur Verfügung haben. Nach einem komplettierten Produktionsdurchlauf überträgt das MES alle Informationen zur hergestellten Achse wieder zurück an das SAP-System.

     

    Reibungslose Umstellung

    Die Umstellung und die Implementierung der MES-Programmmodule durch profilsys zogen keine weiteren Beeinträchtigungen oder Ausfälle im Tagesgeschäft nach sich. Alle nötigen Arbeiten wurden am Wochenende durchgeführt. Solange keine hundertprozentige Sicherheit und Stabilität bestand, wurde wieder auf das alte System umgeschaltet. Doch bereits am dritten Wochenende lief die Montagelinie und das installierte MES zuverlässig und fehlerfrei. Auch für die an den Arbeitsstationen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SAF-HOLLAND stellte die Softwareumstellung kaum eine Änderung da, zumal eine längere Einarbeitungszeit nicht nötig war. Da das installierte MES für die Werker hauptsächlich informativen Charakter hat, die Prozesse im Hintergrund automatisiert abarbeitet und alle relevanten Daten und Informationen auf den Arbeitsplatzrechnern anzeigt, stellt das System sogar eine erhebliche Arbeitsentlastung dar. Darüber hinaus gibt die IO-Anzeige („In Ordnung“), die als Ergebnis der Scannung bzw. der automatischen Rückmeldung der Schraubergebnisse an das System erscheint, den Werkern die Sicherheit, alles richtig gemacht zu haben. Beim vom MES erkannten Fehlern oder Versäumnissen erscheint eine entsprechende Anzeige und die Weiterfahrt der bereits montierten Elemente wird solange verhindert, bis der Fehler behoben ist.

      

    Weiteres Projekt in Planung

    „Die Implementierung des MES durch profilsys verlief nicht nur schnell und reibungslos, sondern hat auch dazu beigetragen, dass wir mit der modernisierten Montagelinie die angestrebten Ziele, nämlich eine gesteigerte Produktionseffizienz und -sicherheit und daraus resultierend Kosteneinsparungen zur besseren Wettbewerbsfähigkeit, erreicht haben“, fasst Thomas Holy das Ergebnis der Maßnahmen zusammen. „Aufgrund der durchweg guten Erfahrungen mit profilsys ist die Modernisierung einer weiteren Anlage in Planung.“ Dieses neue Projekt, bei dem profilsys ebenfalls die Implementierung des auf die Bedürfnisse von SAF-HOLLAND zugeschnittenen MES übernehmen soll, befindet sich derzeit in der Angebotsphase.

  • MBH - Intelligente Schnittstellen verknüpfen ERP- und Intralogistiksystem

    Erfolgreiche Unternehmen wollen und müssen ihre Systeme und betrieblichen Abläufe permanent optimieren und an die sich schnell ändernden Marktbedingungen anpassen. So auch das Unternehmen MBH Maschinenbau & Blechtechnik GmbH, ein renommierter Systemlieferant mit 220 Mitarbeitern aus Ibbenbüren, dessen Kerngeschäft die System- und Komponentenfertigung sowie die Herstellung kompletter Maschinen und Anlagen ist. MBH überzeugt als Experte in der Verarbeitung von Blech und das für alle Branchen. Vom Landmaschinenbau über die Lebensmittelindustrie bis hin zur Medizintechnik. Anspruchsvolle Maschinenverkleidungen, komplizierte Chassis, abnahmepflichte Druckbehälter zählen u.a. zu dem Produktionsprogramm. Doch was tun, wenn alle Optimierungspotenziale vermeintlich ausgeschöpft sind? Oft gibt es trotzdem noch bislang unentdeckte Möglichkeiten, die Produktivität zu steigern. Diese stecken allerdings zumeist nicht in, sondern zwischen den Abteilungen. Denn das entscheidende Problem ist oftmals der Informationsfluss über die Abteilungsgrenzen hinweg. Eindeutige Informationen stellen das höchste Gut eines Unternehmens dar. Gerade deshalb ist es essenziell, alle Abteilungen mit allen benötigten Informationen zu versorgen.

     

    Mit Schnittstellen zu Transparenz

    Ein ERP-System integriert Informationen aus nahezu allen Geschäftsbereichen. Es setzt sich aus einer Vielzahl verschiedenster Module zusammen und regelt die betrieblichen Abläufe weitestgehend abteilungsübergreifend. Die Vielfalt der ERP-Funktionen ist dabei aber leider oft nachteilig. Zahlreiche Methoden zur Datenverarbeitung gehen nicht ausreichend ins Detail. Die Folge sind ungenaue oder fehlende Auswertungen. Intralogistiksysteme, wie das von profilsys, liefern die Lösung zu vollumfänglicher Transparenz. Die Herausforderung bei der Implementierung eines solchen Intralogistiksystems liegt darin, alle bestehenden Daten so zu verknüpfen, dass sie ohne Informations- und Komforteinbußen noch aussagekräftiger genutzt werden können. Durch die intelligenten Schnittstellen der profiLag®x-Programmfamilie zu den unterschiedlichsten ERP-Systemen lassen sich alle Informationen vollständig zusammenstellen.

     

    Stets verfügbare, eindeutige Daten

    Zur zentralen Datenverwaltung und Steuerung der Geschäftsprozesse nutzt die MBH Maschinenbau & Blechtechnik GmbH ein ERP-System. Da dessen Funktionen der Warenwirtschaft und Produktion jedoch nicht ausreichend ins Detail gehen, setzen viele Unternehmen auf die Anbindung eines breitgefächerten Intralogistiksystems. MBH vertraut dabei auf die Intralogistiksysteme der profiLag®x-Familie. Die Anforderung ist, Informationen aus ERP- und Intralogistiksystem transparent bereitzustellen und eine ständige Kommunikation beider zu schaffen. Die Schnittstellen, die profilsys nutzt, sorgen dabei für einen automatischen Datenabgleich. Das Ergebnis sind eindeutige Informationen, was die Datenqualität erheblich steigert.

     

     

     

    Informationen werden aufgedeckt

    Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten für den Datenaustausch. Standardmäßig wird der Austausch über Webservices vorgenommen. Je nach Kundenwunsch kann er aber auch über Datenbankschnittstellen oder CSV-Dateien erfolgen. Bei MBH erfolgt der Datenaustausch über CSV-Dateien. Das ERP-System verbucht im ersten Schritt den Wareneingangsbeleg und leitet die Informationen über die vereinnahmte Menge an profiLag®x weiter. Die entsprechende Ware wird daraufhin im Lager auf dem entsprechenden Ladungsträger deponiert und vom profiLag®x verwaltet. Ein großer Vorteil der Software von profilsys ist die genaue Lagerortbestimmung auf Ladungsträgerebene. ERP-Systeme geben Auskunft über den Lagerort, beispielsweise das Kommissions- oder Produktionslager. profiLag®x hingegen gibt eine Bestandsauskunft nicht nur über den Lagerort, sondern auch über den Ladungsträger und den exakten Lagerplatz. Sobald im ERP-System ein Fertigungsauftrag erzeugt wird, erhält profiLag®x alle relevanten Daten, z. B. in welchem Fertigungslos (Pool) die Artikel gefertigt werden sollen, Artikelstammdaten, Angaben zur Chargenpflicht, Materialkategorie oder Bestandsrelevanz etc. Nach der Produktion werden die vervollständigten Daten, z.B. mit Verbräuchen, Chargen, Fertigteilmengen von profiLag®x ans ERP-System gemeldet. Alle Schritte der Informationsweitergabe passieren vollautomatisch im Hintergrund. Selbstverständlich wird auch jede Bestandsveränderung, die aktiv im Lager und in profiLag®x vollzogen wird, dem ERP-System genau mitgeteilt. Deswegen bietet die Software von profilsys auch einen erheblichen Mehrwert bei der Inventur. profiLag®x benachrichtigt das ERP-System detailliert über alle Bestandsinformationen, so dass die Inventur schneller und reibungsloser erfolgen kann.

     

    Zufriedenheit auf beiden Seiten

    Die Implementierung der Schnittstellen erfolgte lückenlos im Zuge eines Retrofits bei dem die auch SPS Steuerung des Lagers durch profilsys ersetzt wurde. Durch die schnelle und präzise Ausführung konnte ein Anlagenstillstand bei der Anbindung der Systeme möglichst gering gehalten werden. MBH und profilsys betonten nach den Optimierungsmaßnahmen die gute und effektive Zusammenarbeit. Herr Lehmann, IT-Manager von MBH, resümiert: „Alle Anforderungen und Wünsche konnten einwandfrei umgesetzt werden. Wir sind sehr zufrieden und freuen uns, dass wir unsere Lagersituation einfacher und optimaler gestalten konnten.”

     

     

  • Hollweg - Ressourcenschonende Modernisierung

    profilsys hat das Flächenlager des Arbeitsplattenherstellers Hollweg aus Papenburg wieder instand gesetzt. Hollweg beauftragte den Spezialisten für Lageroptimierung, nachdem die Portallader im automatisierten Holzlager immer häufiger ihren Dienst versagten. Immer wieder hatte das System Fehlermeldungen ausgegeben, ohne dass sich die Fehlerursache eindeutig bestimmen ließ. Auf der Suche nach einer Lösung des Problems wurde Michael Hollweg, dem Geschäftsführer des Unternehmens, wiederholt der Kauf eines komplett neuen Lagers empfohlen. Nur profilsys bot stattdessen eine ressourcenschonende Modernisierung an.

    Per Retrofit zur transparenten Produktion
    Das profilsys Team grenzte die Fehlerquelle auf die Lagersteuerung und das Leitsystem ein. Da Steuerung und Software rund 20 Jahre alt waren und bei den Herstellern weder geeignete Ansprechpartner noch Ersatzteile verfügbar waren, schlug profilsys vor, die alte ferrocontrol-Steuerung gegen eine Simatic-S7 zu wechseln und ein neues, profiLag®-basiertes Leitsystem zu installieren. Sämtliche Antriebe, Konstruktionselemente und die Sensorik konnten weiterverwendet werden. Die neu installierte universelle Lagersoftware profiLag® von profil systems umfasst Auftragssteuerung, Bestandsführung, Montageleitsystem, Fehlteilmanagement, Versandsteuerung und Betriebsdatenerfassung. Eine übersichtliche Visualisierung erleichtert die schnelle und einfache Erfassung der Lager- und Anlagenbelegung.

    Besondere Kennzeichen des modular aufgebauten Softwaresystems sind die flexibel konfigurierbaren Schnittstellen und die Interoperabilität zu Maschinen unterschiedlichster Fabrikate. In der Holzverarbeitung wird profiLag® beispielsweise mit Ima, Homag, Schelling oder Hüttenhölscher eingesetzt, in der Blechverarbeitung mit Trumpf, Salvagnini, PrimaPower, Stopa und Kasto. Bei Hollweg fungiert jetzt ein PC mit profiLag® als Kommunikationsschnittstelle zwischen dem ERP-System, der S7 für die Lagersteuerung und der Sägensteuerung.

    Die Umstrukturierung verlief genau im festgesetzten Zeitraum und ohne Zwischenfälle. Die Lösung von profil systems hat Hollweg nicht nur unnötige Kosten erspart; durch das profiLag®-basierte Leitsystem sind nun auch erstmalig alle Fertigungsschritte transparent. „Mit der profiLag®-Visualisierung haben wir jetzt die Möglichkeit, jeden Auftrag durch alle Stationen zu verfolgen“, erklärt Hollweg. „profilsys war der richtige Partner für uns, er hat uns mit einer schnellen, sinnvollen und wirtschaftlich vernünftigen Lösung geholfen“.

  • KSS RUS

    profilsys implementiert bei KSS RUS

    Steigerung der Effizienz und Transparenz durch maßgeschneiderte Software-Module

    Die Leistungen und Produkte der Bissendorfer Experten für Produktions- und Distributionslogistik von profilsys sind nicht nur deutschlandweit gefragt, sondern kommen auch international zum Einsatz. Neuestes Beispiel ist das im russischen Nizhniy Novgorod ansässige Unternehmen KSS RUS. Die Aufgabe: Planung und Implementierung eines Warehouse Management und eines Transport Management Systems (WMS und TMS). Die Herausforderung: Berücksichtigung der lokalen Begebenheiten und Sprache. Die Lösung: Die Software-Module profiLag® sms (Storage Management System) und profiLag® tcs (Transport Control System) aus der profilsys-Programmfamilie – sowie der Einsatz von 25 Jahren Erfahrung, Know-how und viel Engagement.

    Auftraggeber war die SCHMIDT-Gruppe mit Hauptsitz in Heilbronn, deren Kerngeschäft Transport- und Logistikleistungen mit Silo-LKW und Silo-Containern sind. Zur Unternehmensgruppe gehören weltweit über 30 Niederlassungen und Onsite-Anlagen, darunter seit 2010 auch KSS RUS. Ein Standort von KSS RUS befindet sich direkt im Werk des SCHMIDT-Kunden RusVinyl, einem Hersteller von S- und E-PVC. In die Verantwortung von KSS RUS fällt die gesamte logistische Abwicklung von der Packmittel- und Additiv-Bevorratung über die Warenverpackung und -lagerung bis zur Ausgangsverladung der Lieferfahrzeuge. Die Anlage, die im September 2014 in Betrieb genommen wurde, verfügt über zwei Absacklinien, eine Big-Bag-Abfüllung, drei Palettierer sowie 21 Silos mit einem Volumen von insgesamt 17.514 m³ zur Lagerung von S- und E-PVC-Granulat. Ziel des Projektes war es, die Prozesse des Warenflusses, der Verpackung und der Lagerung auf einfache und transparente Weise steuern zu können und die Verladeprozeduren auf die LKW zu vereinfachen und somit effizienter zu machen. „Wir hatten vor nicht allzu langer Zeit ein vergleichbares Projekt bei einem unserer Schwesterunternehmen, der MKL – Mitteldeutsche Kunststofflogistik GmbH & Co. KG in Schkopau, in Zusammenarbeit mit profilsys realisiert“, so der Generaldirektor von KSS RUS in Nizhniy Novgorod. „Wir waren mit dem Ergebnis so zufrieden, dass wir selbstverständlich auch das neue Projekt wieder mit profilsys umgesetzt haben.“

    Zentraler Logistik-Server

    Herzstück des neuen Systems ist ein zentraler Logistik-Server mit webbasiertem Frontend, über den die WMS- und TMS-Prozesse ablaufen. Hierzu gehören z. B. nach der Palettierung und Folieneinschweißung das Generieren, Drucken und Aufbringen von Barcode-Etiketten nach internationalem CEFIC-Standard. Die

    Lagerung der Paletten erfolgt in einem in Lagerzellen aufgeteilten Bodenlager, in dem die Paletten auch gestapelt gelagert werden. Jede Lagerzelle hat eine eigene Zellen-ID, die in einem unter der Decke angebrachten Barcode-Etikett hinterlegt ist. Alle Gabelstapler sind mit Barcode-Lesegeräten und mobilen Computern ausgestattet, die per WLAN-Verbindung Daten in Echtzeit mit dem zentralen Logistik-Server austauschen. So ist sichergestellt, dass jederzeit alle relevanten Daten zur Verfügung stehen und für maximale Transparenz aller Prozesse sorgen. Hierzu gehören beispielsweise Informationen über noch freie Lagerkapazitäten, die Lagerorte bestimmter Paletten und Chargen, den kompletten Lagerbestand und die exakte Verfolgung der Produktions- und Lieferketten.

    Optimale Steuerung der LKW-Verladungen

    Das auf den Standort individuell angepasste Transport Management System, das mit dem Warehouse Management System eng verbunden ist, steuert auf optimale Weise alle anfallenden Prozesse von der Zuweisung und der Leerverwiegung über die Verladung und anschließende Vollverwiegung bis hin zum Check-out. Mittels einer bei der Anmeldung ausgehändigten Chip-Karte können sich die LKW-Fahrer an den Verwiegungsstationen identifizieren und werden anschließend über ein Display zu den jeweiligen Verladestationen, ganz gleich ob Silo- oder Palettenverladung, geleitet. Auch die anschließende Vollverwiegung erfolgt mithilfe der Chip-Karte. Die Vorteile dieses Systems liegen auf der Hand: Eindeutige Terminierung und Koordinierung der Verladungen, die zu einer deutlichen Zeitersparnis bei den Verladeprozessen führt, und die automatische Verbuchung und Kontrolle sämtlicher Warenzu- und -abgänge.

    Anpassung der Programmmodule an die russische Sprache

    Alle profiLag®-Softwaremodule sind mehrsprachenfähig. Auf dieser Grundlage erfolgte eine individuelle Übersetzung sämtlicher Textelemente in die russische Sprache und die Verwendung des kyrillischen Zeichensatzes. Das Ergebnis spricht für sich: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort haben die neue Software gerne angenommen und die Bedienung und die damit verbundenen Möglichkeiten schnell erlernt. Die deutliche Vereinfachung der täglichen Arbeitsprozesse und die benutzerfreundliche Bedienoberfläche erwiesen sich dabei als wesentliche Faktoren für die Akzeptanz der neuen profiLag®-Software.

    Von der Auftragsvergabe bis zur Inbetriebnahme dauerte die gesamte Umsetzung des Projektes rund zehn Monate.

    Hohe Verfügbarkeit durch Service

    Logistikanlagen wie diese in Nizhniy Novgorod sind rund um die Uhr aktiv. Veränderungen im Ablauf und die Notwendigkeit hoher Verfügbarkeit stellen hohe Ansprüche an das IT-System. Per Fernwartung können die Techniker von profilsys Systemprozesse optimieren und den Bedienern bei Bedarf Hilfestellung leisten. Durch die Anlagenbetreuung des Serviceteams von profilsys sind ein ununterbrochener Betrieb und Anpassungen an Veränderungen sichergestellt.

    „Die Einbindung des neuen WMS- und TMS-Systems verlief weitestgehend problemlos. Kleinere Fehler, die in der Anlaufphase hin und wieder auftraten und bei einem komplexen System wie dem unseren nicht gänzlich auszuschließen sind, konnten die Fachleute von profilsys schnell ermitteln und beheben“, resümiert der Generaldirektor. „Auf Grundlage dieser guten Erfahrungen denken wir darüber nach, in Zukunft gemeinsam mit profil systems die neue WMS-Softwarelösung mit unserem SAP-System, das wir für die Produktion nutzen, zu verbinden, um die Effizienz in unserem Unternehmen noch weiter zu steigern.“

  • emco

    profilsys modernisiert das zentrale Blechlager der emco Group

    Minimierung der Störanfälligkeit und Ausfallzeiten bei gleichzeitiger Optimierung der Effizienz und Bedienbarkeit

    Viele Unternehmen kennen das: In die Jahre gekommene Lager- und Produktionssysteme werden zunehmend störanfälliger, Ersatzteile werden nicht mehr hergestellt oder sind nur mit tage- bis wochenlanger Verzögerung erhältlich. Auch veraltete Software, für die keine weiteren Updates mehr programmiert werden, kann den Anforderungen an moderne vernetzte Lager- und Produktionslösungen nicht mehr genügen. Genau mit diesen Problemen sah sich die emco Group konfrontiert – und beauftragte die profilsys GmbH mit der Entwicklung und

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    (Bild 1 u. 2.) Moderne Lagerverwaltung für einfache Bedienung

    Umsetzung eines Modernisierungskonzepts für das unternehmenseigene STOPA Blechlager.

    Die emco Group mit Hauptsitz im emsländischen Lingen ist ein seit 1945 familiengeführtes Traditionsunternehmen in dritter Generation, das mittlerweile mehr als 1.200 Mitarbeitern beschäftigt und weltweit operiert. Zur Gruppe gehören die Marken emco, Novus, Dahle und emco Elektroroller mit einer vielschichtigen Produktpalette. Waschplatzlösungen, Auf- und Unterputzmodule fürs Bad, Lichtspiegelschränke, Badaccessoires, Eingangsmattensysteme, Schwimmbadroste, Luftdurchlässe, Lüftungssysteme, Locher, Tacker, Bildschirm-Tragarme, Schneidemaschinen, Aktenvernichter, Flip-Charts, Wandtafeln, Laminiergeräte, Luftreiniger, Elektroroller sowie Stromtankstellen sind nur einige der Produkte, die die emco Gruppe in ihren Werken herstellt.

    (Bild 3) emco Group mit Hauptsitz im emsländischen Lingen

    Blechlager entscheidend für die Produktion

    Da viele der Artikel aus Metall- bzw. Blechkomponenten gefertigt werden, kommt dem Blechlager eine zentrale Funktion innerhalb der Produktionsketten zu. Die eingelagerten Rohbleche werden durch verschiedene Prozesse, wie z. B. durch Stanzen, Lasern, Umformen und Biegen bearbeitet, anschließend zwischengelagert oder sofort den weiterverarbeitenden Abteilungen zugeführt. „In den letzten Jahren hatte sich die Störanfälligkeit des Lagersystems, beispielsweise durch den Ausfall von Steuerungs- und Antriebskomponenten, deutlich erhöht“, so Tobias Giese, Projektleiter der emco Group. „Dies führte zum zeitweiligen Stillstand des Lagers und wirkte sich in Folge negativ auf die weiteren Produktionsschritte aus. Einige der benötigten Ersatzteile für das Lagersystem waren vom Anlagenhersteller bereits abgekündigt, die Lieferzeit für noch verfügbare Ersatzteile lag teilweise bei ca. einer Woche. Hinzu kam, dass der Funktionsumfang unserer alten Lagersoftware sehr eingeschränkt war und keine Updates mehr entwickelt wurden. Wir mussten also handeln und eine Modernisierung durchführen.“

    Als weiteres Manko erwiesen sich in der Vergangenheit die teilweise langen Reaktionszeiten bei der Störungsbehebung durch die Anlagenhersteller. Deshalb hatte die emco Group bereits vor Jahren die Anlagenwartung an profilsys delegiert, um die Serviceverfügbarkeit deutlich zu erhöhen. Da lag es nahe, den Auftrag für die umfangreiche Modernisierung des Blechlagers ebenfalls an die Experten von profil systems, die den Maschinenpark der emco Group bereits im Detail kannten, zu vergeben.

    (Bild 4) Zentrales Blechlager innerhalb der Produktionskette

    Umfang der Modernisierung

     

    (Bild 5 u. 6) Gute Bedienbarkeit durch neue Steuerungskomponenten und profiLag®-Softwaremodule

    Grundlage für die Modernisierungsmaßnahmen war eine genaue Analyse des Anlagenzustands und eine Aufstellung der Ersatzteilverfügbarkeit sowie der Lieferzeiten für Komponenten, die noch nachbestellt werden können. Daraus ergab sich die Notwendigkeit des Austausches bzw. der Modernisierung folgender Anlagenbestandteile: die Erneuerung der Steuerungstechnik, zu denen u. a. die SPS, Buskomponenten, die Sensorik, Geber etc. gehörten sowie im Bereich der Antriebstechnik der Austausch der Fahr-, Hub- und Gabelmotoren sowie der Umrichter. Des Weiteren wurde die veraltete Lagerverwaltungs-Software durch individuell auf die Bedürfnisse der emco Group zugeschnittene profiLag®-Programmmodule inklusive leistungsfähigerer IT-Hardware ersetzt. Die Umstellung auf profiLag®, der Programmfamilie aus dem Hause profil systems, ermöglicht nun auch die Anbindung an das vorhandene ERP-System und verbessert die Bedienbarkeit erheblich. „Wir sind mit den Modernisierungsmaßnahmen sehr zufrieden“, zieht Tobias Giese für die emco Group ein positives Resümee. „Das gesamte System funktioniert sehr stabil. Durch die neuen Steuerungs- und Antriebskomponenten konnten wir die Ein- und Auslagervorgänge verkürzen und die Fahrwege des Regalbediengeräts optimieren, so dass wir jetzt noch effizienter arbeiten können.“ Auch die Softwareumstellung auf profiLag® verlief problemlos und wurde von den Mitarbeitern, die gründliche Einweisungen und Schulungen direkt nach der Inbetriebnahme bekamen, gut angenommen. Insbesondere die schematische Darstellung des Lagerzustandes erleichtert sowohl die tägliche Arbeit als auch – sollte es dennoch einmal zu einer Störung kommen – die Fehlersuche.

    Vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit

    Die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen fanden nicht während der normalen Produktionszeit, sondern zwischen den Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen 2015/16 statt, um Beeinträchtigungen weitestgehend zu vermeiden. „Das gesamte Projekt verlief reibungslos und war geprägt durch eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit profilsys“, fasst Tobias Giese zusammen. „Daher denken wir bereits darüber nach, eventuell in Zukunft unser Lagersystem durch eine zusätzliche Materialausschleusung mit einem Verfahrwagen und einem Scherenhubtisch zu erweitern. Ob und wann das genau sein könnte, steht allerdings noch nicht fest – wohl aber, dass wir nach den guten Erfahrungen auch diese Erweiterung gerne gemeinsam mit profilsys realisieren würden.“

    Eine sichere Basis für die Zukunft – neue Perspektiven durch Retrofit

    (Bild 7) Universeller Einsatz der profiLag®-Programmmodule

    Bei Retrofit-Projekten im Umfeld der Blechfertigung ist sehr spezielles Fachwissen gefragt. Das automatische Lagersystem versorgt hier oftmals eine vollautomatisierte Fertigung. Durch die Anbindung von Blechbearbeitungsmaschinen wie Stanzen, Laserschneidanlagen, Abkantpressen, Biegemaschinen oder ganzen Fertigungslinien sind die Blechfertiger sehr leistungsfähig und können sowohl Einzelteile als auch Großserien wirtschaftlich produzieren. Die enge Verzahnung von Lager- und Produktionstechnik und die Losgrößen bis zur Stückzahl eins erfordern bei der Anschaffung von Lagertechnik und Maschinen eine exakte Planung und Abstimmung der Komponenten. Doch wechselnde Marktbedingungen erfordern immer wieder Anpassungen der Lager- und Produktionstechnik. Auch die Anforderungen an die Leistungsmerkmale der einzelnen Komponenten ändern sich im Laufe der Zeit. So können z. B. aktuelle Schneidtechnologien zu einer deutlichen Produktivitätssteigerung führen. Wenn innerhalb einer eng verketteten Fertigung neue Komponenten wie beispielsweise eine neue Laserschneidanlage integriert werden sollen, dann ist die Wahl des Herstellers oftmals schon vorbestimmt: Nur Maschinen und Komponenten des Herstellers, der seine Technik bereits bei der Erstanschaffung angebunden hat, können in das System integriert werden. Die Softwareschnittstellen des Leitsystems – das dieser Hersteller in der Regel geliefert hat – sehen keine Möglichkeit vor, Maschinen anderer Hersteller zu integrieren. Daraus folgt, dass nicht immer die jeweils beste Lösung eingesetzt werden kann und der Maschinenanbieter bei dieser Anlage eine Monopolstellung besitzt.

    (Bild 8) Erleichterung der täglichen Arbeit durch Einsatz von profiLag®

    profilsys kennt diese Probleme genau und bietet für Anlagen ein Retrofit-Konzept an, das insbesondere eine neutrale Softwareebene schafft. Die Integration von Bearbeitungsmaschinen aller Hersteller ist damit möglich. Das Retrofit des Lagersystems mit seiner Antriebs- und Steuerungstechnik verschafft dem Anlagenbetreiber einen hohen Nutzen durch die verbesserte Verfügbarkeit. Der zusätzliche Einsatz von herstellerunabhängiger Software zur Steuerung des Gesamtsystems sorgt nicht nur für eine deutliche Effizienzsteigerung, sondern bildet auch die Basis für zukünftige Optimierungen und Erweiterungen des Systems mit neuester Maschinentechnik.

    (Bild 9) Optimierung des Regalbediengeräts durch neue Steuerungs- und Antriebskomponenten

  • Schüt-Duis - Modernisierung Langgutlagers

    Die Anlage verfügt über 18 Ein- Ausschleusstationen, einen Einlagerwagen sowie einen Unterfahrwagen mit zwei Scherenhubtischen und einen Überfahrwagen mit Lasttraverse. Die im Jahr 1996 gebaute, ca. 76 m lange und 12 m hohe Anlage wurde 2011 von profilsys komplett überholt und modernisiert. Im Rahmen dieser Modernisierung wurden nahezu alle Antriebseinheiten (Motoren und Getriebe sowie Frequenzumrichter) erneuert. Im neuen Schaltschrank arbeitet eine neue S7-Steuerung, die mit einem vollkommen neuen Programm die Aufgaben der alten S5 Steuerung übernimmt. Durch diese Maßnahmen, neue Sensoren und Verkabelung der Anlage sowie dem Austausch von Interbus gegen Profibus konnte die Verfügbarkeit der Anlage immens verbessert werden. Eine neue Lagerverwaltung (profiLag® sms) ist schnell von den Bedienern als die bessere Lösung gegenüber der alten Software akzeptiert worden. Mittels der Integration in das ERP System stehen transparente Daten auf "Knopfdruck" für Materialwirtschaft und Controlling zur Verfügung. Der Umbau der Anlage erfolgte über einen Zeitraum von drei Wochen. Optimierungen und Anpassungen folgten in den nächsten Wochen, so dass der Kunde nur vier Monate nach Auftragsvergabe eine deutlich verbesserte funktionsfähige Anlage nutzen konnte.

    Anlagensteckbrief:
    -
    automatisches Langgutlager
    - 523 Lagerkassetten
    - 538 Lagerplätze
    - 18 Stationen
    - 1 Einlagerwagen
    - 1 Unterfahrwagen mit 2 Scherenhubtischen
    - 1 RBG (Überfahrwagen mit Lasttraverse)
    - 785 t Lagerkapazität
    - 1996 gebaut von Dematic

    Lieferumfang:
    - neue Antriebe
    - neue Radsätze
    - neue Verkabelung und Schleifleitungen an Stelle der Energieführungsketten
    - neue Schaltanlage
    - neue SPS und neue SPS-Software
    - neue Lagerverwaltung

  • dreko - Modernisierung eines Blechlagers mit ca. 1000 Plätzen

    profilsys optimiert Blechlager von dreko
    Für Marcus Dreeskornfeld, den geschäftsführenden Gesellschafter der Bielefelder Heinz Dreeskornfeld GmbH & Co. KG (dreko), war profilsys bislang nur der Partner in Sachen Lagerverwaltungssoftware. Doch jetzt lernte das Blechbearbeitungsunternehmen profilsys noch von einer ganz anderen Seite kennen: als Rundum-Dienstleister in Sachen Lageroptimierung, der nicht nur die leistungsfähige profiLag®-Software herstellt und einrichtet, sondern auch die Lagerlogistik perfektioniert, Umbaumaßnahmen durchführt und die Wartung des Lagers übernimmt.

    Alles begann mit einer Dreherei, die Heinz Dreeskornfeld, der Vater des heutigen Geschäftsführers 1961 gründete. Bereits 1969 spezialisierte sich das Unternehmen auf die Blechbearbeitung, seit 1978 widmet es sich ausschließlich diesem Fertigungsbereich. Heute beschäftigt der Betrieb 85 Mitarbeiter und verarbeitet zwischen 60 und 70 Tonnen Blech pro Tag. Dass solche Fertigungskapazitäten ein entsprechend dimensioniertes Blechlager erfordern, versteht sich von selbst. „Unser Lager fasst maximal 2.500 Tonnen Blech“, berichtet Marcus Dreeskornfeld. „Um jederzeit flexibel auf Standardaufträge reagieren zu können, halten wir stets mindestens 1.000 Tonnen Blech der gängigsten Güten in den Standardabmessungen auf Vorrat.“ Das Blechlager, an das vier Laserschneidanlagen direkt angebunden sind, wurde 1997 von Stopa eingerichtet. Mit profil systems hatte dreko erstmalig 2003 zu tun, als die veralteten Lagerhaltungsrechner gegen moderne Hardware mit aktuellem Betriebssystem ausgetauscht werden sollten. „Mit dem Tausch gegen zeitgemäße Computer benötigten wir auch eine neue Lagerverwaltungssoftware“, erinnert sich Dreeskornfeld. „Stopa empfahl profilsys, die damals mit Stopa zusammenarbeiteten und dann bei uns das Lagerverwaltungssystem profiLag® installierten.“ Seither ist profilsys für dreko der Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Lagerverwaltung.

     

    Optimierungsbedarf am Lager
    „Trotz unserer guten Zusammenarbeit war uns anfangs nicht bewusst, dass profilsys viel mehr als die reine Softwareprogrammierung anbietet“, erzählt Dreeskornfeld. Das sollte sich anlässlich einer Lagermodernisierung ändern, die 2010 anstand. Die Antriebstechnik des Blechlagers hatte bislang auf Gleichstrommotoren basiert. Da hierfür die Ersatzteile knapp wurden – die benötigte Leistungselektronik war nicht mehr verfügbar – sollte nunmehr auf Drehstrommotoren umgerüstet werden. Bei dieser Gelegenheit sollten auch gleich die veralteten S5- durch S7-Steuerungen ersetzt werden. Während sich Stopa um die Motoren kümmerte, übernahmen Techniker von profilsys den Austausch der Steuerungen. „Alles verlief absolut reibungslos“, erklärt Dreeskornfeld. „Wir waren sehr zufrieden und beauftragen profil systems seitdem auch mit der Wartung unseres Lagers.“ Im Rahmen der Modernisierung wurden die Experten von profilsys auf einen generellen Schwachpunkt des Lagers aufmerksam: „Abgesehen von den mit den Laserschneidanlagen verbundenen Stationen hatte das Lager nur eine Station, die Gabelstapler anfahren konnten und die sowohl der Ein- als auch der Auslagerung von Blechen diente“, beschreibt Friedhelm Osterhaus, zuständiger Projektleiter von profilsys, die damalige Situation. „Das stellte natürlich ein Nadelöhr für den Materialfluss dar.“ Außerdem war die Anlage bis zu diesem Zeitpunkt derart konfiguriert, dass bei der Ein- oder Ausgabe von Blechen die Arbeit des Regalbediengeräts (RBG) per Not-Aus unterbrochen werden musste. „Das haben wir durch eine im Boden verlegte Induktionsschleife gelöst, mit der das Einfahren des Staplers erkannt wird. Das RBG ist so programmiert, dass es weiterhin seine Aufgaben versehen kann, solange es dafür nicht die Gefahrenzone anfahren muss.“

    Einbau einer zweiten Station
    Dreeskornfeld berichtet: „Im Laufe der Jahre hatten wir uns mit dem Engpass, der seine Ursache auch im stückweisen Ausbau des Lagers hatte, arrangiert. Aber der Verbesserungsvorschlag von profil systems leuchtete uns natürlich sofort ein. Und, dass profil systems sämtliche dafür notwendigen Maßnahmen durchführen und die Änderungen gleich im Lagerverwaltungssystem einpflegen konnte, machte alles sehr einfach.“ Die Umbaumaßnahmen reichten vom Umbau der Stahlkonstruktion über die Konfiguration der Steuerungstechnik bis zu den entsprechenden Anpassungen des profiLag®-Lagerverwaltungssystems, in dem die neue Logistikstruktur natürlich berücksichtigt werden musste. Der Umbau dauerte nur zwei Wochenenden. „Die Mitarbeiter von profilsys waren wirklich schnell und wir sind sehr zufrieden mit der Lösung: Die Entkopplung von Ein- und Ausgabestation reduziert Wartezeiten und bringt uns einen deutlichen Leistungsgewinn“, fasst Dreeskornfeld zusammen.

    Ausblick
    Marcus Dreeskornfeld begrüßt es, dass profilsys die komplette Lagerinstandhaltung aus einer Hand bietet, von der Planung der Logistik und der Einrichtung der Software bis zu konkreten Umbaumaßnahmen und der Wartung des Lagers. „Wir werden dadurch komplett vom Aufwand entlastet, verschiedene Dienstleister koordinieren zu müssen. Und die Lösungen von profil systems haben Hand und Fuß.“ Das nächste Projekt ist bereits begonnen: Zurzeit erfolgt die Materialbestellung für die dezentralen Maschinenarbeitsplätze noch über einen zentralen Computer. „Dafür müssen unsere Mitarbeiter ihren Platz verlassen und holen sich die Bestellung dann selbst mit dem Stapler vom Lager ab“, erklärt Dreeskornfeld. „Da gibt es natürlich beträchtliches Optimierungspotenzial und das haben wir jetzt als Nächstes angepackt.“ profil systems wird alle Arbeitsplätze an Maschinen mit einem eigenen profiLag®-Terminal ausstatten und damit die Mitarbeiter in die Lage versetzen, das benötigte Material direkt von ihrem Maschinenplatz zu ordern. Entsprechend autorisierte Mitarbeiter werden dann ausschließlich für die Materiallogistik eingesetzt. „So minimieren wir Stillstandzeiten und erreichen eine erheblich bessere Auslastung unserer Kapazitäten“, so Dreeskornfeld. Die Stapler werden mit mobilen profiLag®-Terminals ausgestattet, sodass die Fahrer einen perfekten Überblick über das auf dem gesamten Betriebsgelände vorhandene Rohmaterial erhalten. Sie werden die anstehenden Fahraufträge einsehen können und die erledigten Aufträge einfach durch das Scannen der Barcodes an Warenträgern und Arbeitsplätzen vom Stapler aus bestätigen. Des Weiteren können im Mobilbereich alle relevanten Buchungen durchgeführt werden.

  • Assmann - Integration in ein neues ERP-System

    Das heute in der dritten Generation geführte Familienunternehmen Assmann Büromöbel blickt auf über sieben Jahrzehnte Erfahrung im Möbelbau zurück. Dem ursprünglichen Unternehmensstandort treu geblieben, produzieren die 275 Mitarbeiter Büroeinrichtungen ausschließlich am Standort Melle in Niedersachsen. Für die weitere Zukunft erwartet man bei Assmann moderate bis gute Wachstumsraten, hauptsächlich durch die Erweiterung des Objektgeschäfts und durch den Ausbau des Exports.

    profilsys ist ein langjähriger Partner der Produktionslogistik und Automatisierungstechnik. Assmann nutzt ein Fertigungsleitsystem, das auf der Basis der modularen Software profiLag® basiert. Das jüngste Projekt bestand in einem Wechsel des ERP-Systems im laufenden Betrieb, bei dem profilsys für die notwendigen Anpassungen des Fertigungsleitsystems verantwortlich war. Die Umstellung verlief völlig glatt und ohne größere Stillstandszeiten in der Produktion.

    Wechsel des ERP-Systems
    Mit dem vorhandenen ERP-System wäre man bei Assmann nicht mehr in der Lage gewesen, die für die Zukunft geplanten Umstrukturierungen im Sortiment und in der Fertigung zu realisieren. Die gewünschten Eigenschaften bot das Microsoft ERP-System Dynamics NAV, das der Nachfolger werden sollte. Doch allein mit einer Portierung der Daten war es nicht getan, denn zeitgleich mit dem Wechsel auf das neue ERP-System sollte das Lager neu strukturiert, die Artikelstruktur geändert und viele Lagerartikel mit neuen Bezeichnungen versehen werden. Mit diesen Maßnahmen verfolgte Assmann Büromöbel das Ziel, die Variantenanzahl der Produkte zu vergrößern und die Entwicklungszyklen für neue Möbelserien zu verkürzen.

    Es stellte sich die Frage, wie sich der Wechsel von dem alten auf das neue ERP-System und das Einpflegen der vollständig geänderten Artikelbezeichnungen so sicher und effizient wie möglich organisieren lässt. Um das Risiko von Produktionseinbrüchen so gering wie möglich zu halten, entschied man sich für einen vorübergehenden Parallelbetrieb der beiden ERP-Systeme, der am 1. November 2011 startete. Ab diesem Zeitpunkt wurden alle neu eingehenden Aufträge mit dem neuen ERP-System erfasst und bestehende Aufträge über das alte System abgewickelt. Der Tag X – die endgültige Abschaltung des alten Systems, erfolgte bereits am 2. Januar. „Alles verlief glatt, wir konnten trotz der Umstellung ohne Einbrüche mit voller Geschwindigkeit weiterproduzieren“, resümiert Dirk Aßmann, geschäftsführenden Gesellschafter.

    Über dreizehn Jahre Hand in Hand mit profilsys
    Bereits im Jahr 2000 beauftragte Assmann Büromöbel die Firma profilsys mit Aufgaben zur Verbesserung der Lagerlogistik und der elektronischen Vernetzung von Lager und Arbeitsstationen. In den folgenden zwei Jahrzehnten intensivierte sich die Zusammenarbeit mit dem Lageroptimierer in allen Belangen rund um die Lagertechnik und Fertigungslogistik. Damals richtete profilsys das Fertigungsleitsystem bei Assmann ein, das als Kommunikationsschnittstelle zwischen ERP, Maschinen, Lager, Transportmitteln und Lieferanten diente.

    Die Ziele: Produktionssteigerung und Mitarbeiterzufriedenheit gleichzeitig
    Automatisierung und kontinuierliche Steigerung der Effizienz kommen nicht nur den Bilanzen, sondern genauso den Mitarbeitern zugute. Niemand wurde durch die bessere Vernetzung der Fertigungsstationen und den Einsatz immer leistungsfähigerer Maschinen „überflüssig“ oder „wegrationalisiert“. „Maschinen brauchen immer Menschen, die die Technik kennen, steuern und warten“, erklärt Aßmann. Nicht zuletzt führen die höhere Spezialisierung und die benötigten Zusatzausbildungen zu einer Sicherung der Arbeitsplätze.

    Dirk Aßmann ist ständig auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten auf allen Ebenen seines Unternehmens, um die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrer Firma zu erhöhen, Ressourcenverschwendung zu verhindern und eine laufende Qualitätssteigerung der Produkte zu erreichen. Dank der Schnittstellenvarianz und des modularen Aufbaus von profiLag® ließen sich bislang alle Anpassungen in kurzer Zeit durchführen: die Integration neuer Maschinen, die Einbindung des Internetportals für Lieferanten, die Koordination der Stapler und die Quittierung von Materialentnahmen, die Produktübergabe mit Scannern und die Integration einer vollautomatischen Fertigungsanlage für Rollcontainer unter Einbindung von JIS-Lieferanten.

  • Wieneke - Eine integrierte Logistiklösung

    Seit 44 Jahren fertigt das Familienunternehmen Wieneke Anlagenbau und Verfahrenstechnik Blechteile und Gehäuse für unterschiedlichste Einsatzzwecke und Branchen an. Die Bandbreite erstreckt sich von Kassenautomaten über Gehäuse für Massenspektrometer bis hin zu Armaturen für den Automotive-Bereich. Zu den Endabnehmern zählen unter anderem Audi und Porsche. 1968 gründete Rudolf Wieneke sein eigenes Unternehmen zur Herstellung optimierter Geräte. 1976 baute Wieneke die Produktionshalle in Groppendiek bei Bad Driburg. Sieben Jahre später begann er mit der Fertigung von Mahl- und Mischanlagen sowie von Fördergeräten für die Ziegelindustrie. Nach dem Aufbau einer eigenen Werkzeugfertigung begann Wieneke 1994 mit der Fertigung kompletter Baugruppen. Seit 2001 verfügt der Blechspezialist auch über eine eigene Pulverbeschichtungs-anlage.

    Die Herausforderung
    Im Jahr 2008 beschäftigte Wieneke über 70 Mitarbeiter und der Produktionsstandort Groppendiek erreichte seine Grenzen. Rudolf Wieneke beschloss den Bau einer neuen Produktionshalle. Da es dafür aber direkt in Bad Driburg keine Möglichkeit gab, investierte die Familie in ein 30.000 m² großes Gelände im nahe gelegenen Industriegebiet Herste.

    „Wir wollten unsere Produktion unbedingt im Einzugsgebiet von Bad Driburg halten“, schildert Rudolf Wieneke. „Wir brauchten vor allem eine einheitliche Lösung, die sowohl unterschiedliche Maschinenfabrikate wie Trumpf und Amada integriert, als auch das alte und das neue Werk in einem System übersichtlich abbilden konnte“ sagt Rudolf Wieneke. „ Denn eines wollten die Wienekes von vorneherein vermeiden: ein Netz aus Insellösungen, die letztlich nie vollständig kompatibel zueinander sind und damit eine durchgängige Automatisierung und Erfassung der Materialwege verhindern. Für effiziente Produktionsabläufe muss jeder Arbeitsschritt auf seine Bedeutung für die Wertschöpfung überprüft werden. „Jedes Mal, wenn Mitarbeiter Material oder vormontierte Teile suchen müssen, schlägt das negativ zu Buche“, so Rudolf Wieneke. „Für uns war ein einheitliches Lagerleitsystem, das alle Maschinen und Montagebereiche integriert und mit dem wir den Verbleib jedes Teils zu jedem Zeitpunkt transparent nachvollziehen können, quasi eine Grundbedingung für die Unternehmensexpansion.“

    Doch zunächst gestaltete sich die Suche nach einer passenden Software schwierig. Die meisten der infrage kommenden Systeme sahen nur die Integration eines homogenen Maschinenparks in das Lager vor oder waren nicht flexibel genug, um jeden Produktionsabschnitt auch als Lagerbereich zu erfassen.

    Eine integrierte Logistiklösung: profiLag®
    profilsys hatte die Lösung: profiLag®. Diese integrierte Logistiklösung funktioniert überall und vernetzt alle Abschnitte, um Prozesse zu optimieren. „Mit profiLag® konnten wir unsere Vorstellung genau so umsetzen, wie wir es wollten“, sagt Rudolf Wieneke. „Erstens unterliegen wir keinerlei Einschränkungen bei der Fabrikatsauswahl neuer Maschinen und zweitens bietet das System ausreichende Flexibilität für die lückenlose Erfassung des Materials, unabhängig davon, in welchem Lager oder Zwischenlager oder ob es sich in der Bearbeitung, der Montage oder auf dem LKW zwischen unseren beiden Standorten befindet“.

    Das komplette Unternehmen als großes Lager
    Mit dem Softwaresystem profiLag® des Lagerspezialisten profilsys lassen sich nun beide Standorte mit allen Fertigungsbereichen und Transportwegen wie ein großes Lager verwalten. Dank profiLag® sind jetzt alle Arbeitsplätze und Stationen mit Handscannern ausgestattet und alle Lagerbereiche und Ablageorte mit Barcodes versehen. Vor der Arbeitsvorbereitung wird Blechen oder Teilen ein Strichcode zugewiesen und dem Stückgut als Ausdruck mitsamt den Bearbeitungsanweisungen beigelegt. Für die Einbindung der per Scanner eingelesenen Barcodes in die Lagererfassung sorgt ein entsprechendes profiLag®-Modul.

    Auf diese Weise kann buchstäblich jeder Bereich des Unternehmens als Lagerplatz in das System eingebucht werden. So zum Beispiel auch das Halbzeuglager, das heißt die neben den Blechbearbeitungsmaschinen befindlichen Europaletten, auf denen die Mitarbeiter bearbeitete Blechteile zwischenzeitlich ablegen. „Beide Standorte und jeder Fertigungsbereich werden von profiLag® wie ein großes, homogenes Lager verwaltet. Damit haben wir ein Höchstmaß an Übersichtlichkeit“, so Wieneke. „Die Implementierung verlief genau im vorgegebenen Zeitrahmen und zur großen Zufriedenheit des Auftraggebers“, fasst Rudolf Wieneke zusammen.

  • Viessmann - Modernisierte Verwaltung im Blechlager

    Die Viessmann Kältetechnik AG gehört europaweit zu den fünf größten Herstellern im diskontinuierlichen Bereich: Von der Viessmann Kältetechnik AG werden Kühlzellen, Kühlaggregate und komplexe Kühlräume nach einem modularen Baukastensystem – nach kundenspezifischem Maß, sowie Reinraumsysteme für Wand- und Decken gefertigt. Allein bei den Türen bietet die Viessmann Kältetechnik AG über 1.000 unterschiedliche Varianten, von Schiebetüren, Drehtüren, über Pendeltüren, bis hin zu Luken-Türen an.

    Klinikum Großhadern in München                                                                                                                                                                                      Kühlräume der Münchner Konditorei Eisenrieder

    Wie organisiere ich meine Fertigung?
    Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit eines produktiven Unternehmens ist eine gut organisierte Fertigung. Das erste Glied in der Produktionskette ist das Lager, in dem die verschiedenen Blechkomponenten geortet und von dort zur Fertigung transportiert und weiterverarbeitet werden. Deshalb stellt die Viessmann Kältetechnik AG an eine Lagerverwaltung hohe Ansprüche: Wo es geht, sollen Abläufe automatisiert werden, die Transportreihenfolge muss flexibel und veränderbar und die Maschinen jederzeit austauschbar sein. Im Blechlager der Viessmann Kältetechnik AG werden sowohl Rohmaterial als auch Halbfertigteile gelagert. „Das Problem war, dass die Terminals und die Steuerung des Blechlagers veraltet waren. Uns war bewusst, dass wir hier die Lagerverwaltung umstrukturieren müssen, um bei weiterem Wachstum zuverlässig und kundenspezifisch fertigen zu können“, berichtet Steffen Reinhardt, Betriebsleiter bei Viessmann Kältetechnik AG.

    Umrüstung des Blechlagers
    Das Team von profilsys rüstete das Lager um, ohne es komplett zu erneuern. Die vorhandene Anlage wurde im Hinblick auf die Fertigung von kundenspezifischen Aufträgen an ein neues Lagerverwaltungssystem angepasst. „Der erste große Schritt betraf die Automatisierung der Fertigungsabläufe“, berichtet Thomas Clausmeyer, Geschäftsführer von profilsys. Mit der neuen Anlagenflexibilität konnten die Rüstzahlen von Losgröße 200 auf Losgröße fünf reduziert werden.“ Vorher waren kurzfristige Produktionsänderungen nicht möglich, denn Abläufe konnten ad hoc nicht überholt oder verändert werden. Der Ablauf sah zwangsläufig vor, dass Einlagerung und Auslagerung der Paletten immer im Wechsel geschehen mussten. Dank der Umrüstung des bestehenden Lagers kann die Viessmann Kältetechnik AG nun auch „just-in-time“ fertigen und die Lagerbestände dabei niedrig halten. „Wir haben einen Lego-Baukasten für unsere Kühlzellen“, so Reinhardt. Jede Kühlzelle oder jeder Kühlkomplex ist ein Einzelauftrag. Jetzt ist das Überholen von Produktionswegen möglich. Für die Maschine ist jede Fertigung ein neuer Auftrag, auch wenn nacheinander ähnliche oder gleich große Teile verbaut werden. Das neue Lagerleitsystem enthält eine Lagerverwaltung, eine Materialflusssteuerung und eine Hostanbindung zum ERP-System.

    Disposition im PPS
    Das Angebot von profilsys enthielt alle Komponenten, um die Kommunikation vom Master-PC zur SPS mit dem Netzwerkprotokoll TCP/IP zu ermöglichen und um unter dem Betriebssystem Windows Interprozesskommunikation und dynamische Objekterzeugung zu erlauben. Die profiLag®-Software von profil systems erlaubt den Zugriff auf die SPS, um Steuerungsparameter zu verändern. Die Disposition wird von einem Produktionsplanungs- und Steuerungssystem (PPS) mit AS 400 organisiert. Das PPS-System gewährleistet kurze Durchlaufzeiten, die Termineinhaltung, optimale Bestandshöhen und die wirtschaftliche Nutzung der Betriebsmittel. Die PCs, die an das Netzwerk angeschlossen sind, bieten jetzt Visualisierungen der Produktionsvorgänge vor Ort an. Außerdem wurde ein Fernwartungszugang installiert, damit der Anwender auch aus größeren Entfernungen auf das Lagersystem zugreifen kann.

    Ausgereiftes Tool
    Das Blechlager der Viessmann Kältetechnik AG ist herkömmlich ein STOPA-Lager. STOPA gehört weltweit zu den führenden Lieferanten von automatischen Lager- und Bereitstellungssystemen. Sämtliche STOPA-Lagersysteme sind modular konzipiert. Dadurch kann für jede Problemstellung eine optimale Lösung realisiert werden. Dies bedeutet die Lagerung sowohl flächiger als auch kubischer Güter inklusive ihrer Bereitstellung zu umgebenden Fertigungsbereichen und Logistik aus einer Hand. Es ist nicht das erste STOPA-Lager, das von profilsys umgerüstet wurde. „Mit profilsys mussten wir nicht erst die Grundlagen erarbeiten, was die Lage stark vereinfachte“, erklärt Reinhardt. Die Lösung wurde mit Standardsoftwarekomponenten realisiert. Die profiLag® Module basieren auf dem Windows-Betriebssystem und sind für Standard Rechnersysteme ausgelegt. „Das Besondere an der Zusammenarbeit mit profilsys war, dass das Team gut vorbereitet war und das Tool ausgereift ist“, so Reinhardt. Der Umrüstung ging eine detaillierte Planungsphase voraus. Der Umbau bei der Viessmann Kältetechnik AG selbst dauerte eine Woche und verlief reibungslos. Innerhalb dieser Zeit wurde die neue Soft- und Hardware nach dem Prinzip „plug and play“ statt „plug and pray“ installiert und in Betrieb genommen. Im Anschluss konnte die Produktion unmittelbar wieder aufgenommen werden, während sie noch auf letzte Feinheiten getestet wurde.

     

     

    Anpassungs- und Inbetriebnahmeleistungen
    profilsys hat für eine Erweiterung der Bedienmöglichkeiten die Basis geschaffen. Die Viessmann Kältetechnik AG möchte in Zukunft auch die Maschinen flexibel austauschen und zusätzliche Applikationen einbinden können. Die Viessmann Kältetechnik AG hätte mit ihrem Umbauwunsch auch direkt zu einem Lagerspezialisten gehen können, das Unternehmen suchte aber hauptsächlich einen Lieferanten, der die Brücke zwischen Blechspezialist und Lagerlieferanten schlägt. Deshalb kam profil systems in die engere Auswahl. „Ein Lagerlieferant möchte seinen Kunden ein neues Lager verkaufen. profilsys bietet dagegen ein Software- und Steuerungspaket an und ist Maßschneider der Lösung“, so Reinhardt. „Wir haben das Vertrauen gegenüber dem Lieferanten durch Kontrolle ergänzt.“ profilsys wurde aus dem Portfolio der Lieferanten ausgewählt, weil profilsys gleich auf Details zu sprechen kam. „Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn der Lieferant gleich durchblickt und Details anspricht.“

    Firmenhintergrund Viessmann Kältetechnik AG
    Die Viessmann Kältetechnik AG entwickelt, produziert und vertreibt zukunftsweisende Kühlzellen, Kühlaggregate, Klima- und Lüftungsgeräte, kältetechnische Anlagen für unterschiedlichste Anwendungsbereiche sowie Reinraumsysteme für Wand und Decken. Das 1917 von Johann Vießmann gegründete Unternehmen zählt mit über 380 Beschäftigten europaweit zu den fünf größten Unternehmen der Branche. Eine breite Palette innovativer Dämmstoffe komplettiert das Angebotsspektrum und bietet nahezu für jede Anwendung in Kälte- und Wärmetechnik optimal angepasste Materialeigenschaften. Die Produktionsbedingungen mit moderner Fertigungstechnik ermöglichen eine maßgenaue und kundenindividuelle Herstellung von Viessmann Kältetechnik- und Reinraumprodukten. Neben dem Hauptsitz in Hof/Saale betreibt die Gesellschaft zwei weitere Niederlassungen in Enger und Ulm-Ermingen, sowie eine eigenständige Gesellschaft in Frankreich (Forbach).

  • Kuipers - Komplettmodernisierte Logistikanlage

    Nach der Abkündigung der jahrelang genutzten Lager-Software und Hardware-Problemen bei der elektronischen Lagersteuerung benötigte KUIPERS CNC-Blechtechnik in Meppen einen Spezialisten, der die Instandhaltung schnell, unkompliziert und vor allem nachhaltig garantieren konnte und fand bei profilsys genau das, was gebraucht wurde.

    Lagersoftware abgekündigt. Und nun?
    Der technische Fortschritt lässt Anlagen im Laufe der Zeit veralten. Ersatzteile sind nicht mehr oder nur noch schwer lieferbar, das IT-Umfeld verändert sich, Schnittstellen zu neueren Systemen passen nicht mehr. Genau das ist KUIPERS passiert. Das Lager wurde bereits 2005 errichtet. So war die zeitgleich in Betrieb genommene Software in die Jahre gekommen und wurde vom Hersteller abgekündigt.

    Als man sich bei KUIPERS noch Gedanken über die Umstellung machte, kam es im Blechlager zu einem ernsthaften Positionierproblem mit dem Regalbediengerät der Lagersteuerung, mit dem Ergebnis, dass die Produktion gestoppt werden musste. „Wir hatten große Schwierigkeiten, das Problem einzugrenzen“, erinnert sich der Betriebsleiter, Michael Kuipers. Bei der Suche nach einem geeigneten Dienstleister kam man auf profilsys zurück, da der Lageroptimierer auch angesichts schwieriger Fälle für seine umfassende Kompetenz bekannt ist.

    Das Dienstleistungsangebot von profilsys ist ungewöhnlich breit angelegt – der Lageroptimierer beschäftigt neben IT-Experten ein Allrounder-Team aus Elektrikern, Mechanikern, Programmierern und Logistikern, die annähernd sämtliche Arbeitsschritte, die im Rahmen von Modernisierungen anfallen, selbst durchführen.

     

    Dem Experten-Team gelang es in nur sechs Stunden die Funktionsfähigkeit des Lagers wieder herzustellen. „Diese gute Leistung überzeugte uns, dass die Option eines profiLag®-basierten Lagerleitsystem am besten ist“.

     

    Zuverlässigkeit ist die Hauptsache
    „Unsere wichtigsten Ansprüche an ein neues Lagerverwaltungssystem bestanden darin, dass es unbedingt zuverlässig und über große Zeiträume störungsfrei arbeiten musste. Dazu gehört für uns nicht nur eine ausgefeilte Software, sondern auch ein Service, auf den wir uns in jedem Fall verlassen können", erläutert Kuipers. profilsys implementierte profiLag® als Lagerverwaltung, führte aber auch weitere notwendige Modernisierungen durch. Die profiLag®-Lösung ermöglicht das System durch die unterschiedlichen Module den Veränderungen anzupassen und die Funktionalität bei Bedarf jederzeit zu erweitern.

    profilsys hat vor dem Hintergrund langer praktischer Erfahrung in der Lagermodernisierung mit profiLag® ein eigenes Universallagersystem entwickelt. Die Lagersoftware basiert auf modularer Architektur, vielfältigen optional erweiterbaren Funktionen, verschiedensten Schnittstellen und einer Herstellerunabhängigkeit. Auf dieser Grundlage lässt sich die Lagersoftware praktisch an alle Anforderungen ideal anpassen.

    Das Lager besteht genaugenommen aus zwei Lagern mit jeweils eigenem Regalbediengerät, die aber über eine Transportverbindung miteinander verbunden sind und von profiLag® einheitlich verwaltet werden. Neben der Installation eines neuen Leitrechners wechselte profil systems auch die alte SPS aus. Auch die alten Wegmesssysteme der Regalbediengeräte wurden gegen ein verschleißfreies optisches Sensorsystem ausgetauscht. Dadurch wurde die Wahrscheinlichkeit von Fehlfunktionen verringert. Durch das profiLag®-basierte Leitsystem sind nun auch erstmalig alle Fertigungsschritte transparent.

    Es sollte betont werden, dass die alten Terminals, die mit vielen Maschinen verbunden sind, verbleiben konnten. Das profilsys Team ermöglichte die Kommunikation zwischen den beiden Systemen und hat KUIPERS unnötige Kosten erspart. Die Umstellung lief problemlos. profilsys hat eine wirtschaftliche Lösung gefunden, die zum einen den Anforderungen des Lagers in vollem Umfang gerecht wird und zum anderen langfristig verfügbar und absolut zuverlässig ist.

     

    Von der Schmiede zum High-Tech-Blechbearbeiter
    KUIPERS CNC-Blechtechnik begann im Jahr 1924 mit der Gründung einer kleinen Schmiede in Meppen. In den 50er Jahren begann die Firma mit der Fertigung von Aluminium-Fenstern und -Türen und stieg 1986 in die Blechbearbeitung ein. Seit 1989, dem Jahr der Erstanschaffung einer CNC-Stanz-Nibbelanlage von Trumpf, beschleunigte sich das Wachstum des Familienunternehmens rasant. 1990 gliederte das Unternehmen die CNC-Blechbearbeitung aus und gründete die KUIPERS CNC-Blechtechnik GmbH.

    Rund 290 Mitarbeiter fertigen Produkte für den Landmaschinen- und Fahrzeugbau, den allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau sowie für den Bereich der regenerativen Energieerzeugung. Der Maschinenpark umfasst derzeit unter anderem 16 Laserschneid- und Stanzmaschinen, über 20 Maschinen zum Abkanten und Umformen sowie mehrere Schweißroboter. Zudem bietet KUIPERS jede Form der Weiterbearbeitung und Oberflächenveredelung an. Dafür, dass der Materialnachschub nicht ins Stocken gerät, sorgt ein vollautomatisiertes Blechlager mit einer Kapazität von 4.560 Tonnen.

  • Höcker Polytechnik - Integration neuer Elemente im Lager

    Seit 1962 konzipiert, plant und baut Höcker Polytechnik lufttechnische Anlagen, Brikettiersysteme und Sonderlösungen für Industrie- und Handwerksbetriebe, die von mobilen Entstaubern bis hin zu Großfilteranlagen mit Kapazitäten von mehr als 300.000 m³/h reichen. „Blech ist der zentrale Rohstoff für Absauganlagen“ erklärt Christan Vennemann, Geschäftsführer der Produktion und Logistik von Höcker Polytechnik. Durch gute Auftragslage die Grenzen der Leistungsfähigkeit erreicht war, plante die Firma Höcker Polytechnik die Anschaffung einer neuen, schnelleren Stanz- /Nibbelmaschine einer Laserschneidmaschine.

    ERSTES AUSWAHLKRITERIUM: BLECHLAGER
    In einem weiteren Entscheidungsschritt galt es nun, die in Frage kommenden Maschinenhersteller auszuwählen. Venneman brauchte kein neues Lager, weil er dieses bereits mit profilsys optimiert hatte. Er benötigte eine Maschine, die sich gut in die bestehende Logistik integrieren lässt und keinen eigenen Speicher besitzt, der nicht in das vorhandene Lagerkonzept passt. Nur zwei Anbieter erfüllen die geforderten Bedingungen.

    ZWEITES AUSWAHLKRITERIUM: KOOPERATION DER DIENSLEISTER
    Da profilsys früher die Modernisierung des Lagers Höcker Polytechnik durchgeführt hatte, überlegte Vennemann nicht lange. „Wir haben mit profilsys sehr gute Erfahrungen gemacht, deshalb war uns es sehr wichtig, auch weiterhin mit diesem Spezialisten zusammen zu arbeiten“, erzählt Vennemann. Dadurch ergab sich ein weiteres Kriterium für die Wahl des Maschinenlieferanten. „Wir erwarteten eine Zusammenarbeit mit profilsys und eindeutig geregelte Zuständigkeiten. Deswegen machten wir es zur Bedingung, dass sich der Maschinenhersteller mit profilsys auf eine gemeinsame Vorgehensweise zum Anschluss der neuen Stanz-/Nibbelmaschine an das bestehende Lager einigt. Wir wollten aber mit der Koordination der Auftragnehmer so wenig wie möglich zu tun haben“, beschreibt Vennemann die Vorgaben. Trumpf zeigte sich mit diesem Vorgehen einverstanden und erhielt den Auftrag. Höcker Polytechnik bestellte eine Trumpf TruPunch 5000.

    REIBUNGLOSE ZUSAMMENARBEIT VON TRUMPF UND PROFILSYS
    Um die vollautomatische Rohteilversorgung der Stanze zu realisieren, kümmerte sich profilsys um Anbindung der Lagermanagement-Software profiLag® an TruTops, das Programmiersystem für die Trumpf-Maschine. Die Leitrechner-Software profiLag® aus dem Hause profilsys ermöglicht die Integration von Auftragssteuerung, Bestandsführung, Fehlteilmanagement und Betriebsdatenerfassung auf einer leicht bedienbaren Oberfläche sowie eine übersichtliche Visualisierung der Lager- und Anlagenbelegung. Zudem führte profilsys den notwendig gewordenen mechanischen Umbau des Lagerwagens durch, der die Rohbleche aus dem Lager zur Beladeeinheit der Stanze transportiert. Das gesamte Projekt – einschließlich der Montage der Maschine, der Softwareintegration und der mechanischen Anpassungen – war innerhalb von sechs Wochen abgeschlossen. „Das war sauberes Teamwork“, resümiert Vennemann. „Die Kooperation zwischen Trumpf und profilsys verlief reibungslos und produktiv. Wo zwei unterschiedliche Fachdisziplinen zusammentreffen, gibt es ansonsten oft Dispute, bei denen die Auftraggeber mit gegenseitigen Schuldzuweisungen gequält werden. Bei unserem Projekt gab es nichts dergleichen, alles ging sehr glatt und professionell über die Bühne – ein großes Lob an beide Unternehmen".

  • Goma - Lagermodernisierung. Eine Herausforderung

    Unter dem Motto „Maatwerk in Platwerk“, bietet das niederländischen Unternehmen GOMA maßgeschneiderte Blechbearbeitung. Das vollautomatische Blechlager wurde Mitte der 90er Jahre aufgrund der erhöhten Nachfrage von STOPA eingerichtet.

    Das Unternehmen hat einen Maschinenpark, der Geräte verschiedener Hersteller umfasst, darunter Stanzmaschinen von Trumpf, Laserschneidmaschinen von Trumpf und Mazak, aber auch Maschinen aus eigener Entwicklung, wie zum Beispiel Schweißautomaten oder auch Handlingroboter mit Anbindung an das Lager.

    Die Geschäftsleitung von GOMA beschloss Ende des Jahres 2007 den Wechsel auf ein neues ERP-System, da das bis dahin verwendete nicht mehr den gewachsenen Anforderungen entsprach. Die Wahl fiel auf Isah von Isah Business Software, das speziell auf die Ansprüche von Auftragsfertigen zugeschnitten ist. Doch die Anbindung des STOPA-Lagers gestaltete sich als Herausforderung. Als Hürde erwiesen sich hierbei die im Laufe der Jahre vorgenommenen Anbindungen von Maschinen unterschiedlicher Fabrikate.

    Da Programmierer von GOMA für diese Anbindungen wesentliche Modifizierungen vorgenommen hatten, war STOPA bei der jetzt erforderlichen Umstellung, bei der es speziell um Fragen der Softwareintegration ging, nicht der einzige Ansprechpartner. "Aber angesichts unseres heterogenen Maschinenparks (CNC, Trumpf, Mazak) benötigten wir eine einheitliche Lösung für alle Fabrikate" sagt Jan Oortgiesen, der Projektverantwortliche bei GOMA.

    Zwei auf einen Streich
    Trumpf hätte uns bei der Integration von Trumpf-Maschinen helfen können“, erzählt Jan Oortgiesen. „Aber wir brauchten eine einzigartige Lösung für alle Marken“. profilsys erledigte die Aufgabe in kurzer Zeit und zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers. Als Schnittstelle zwischen Maschinen, Lager und ERP-System dient jetzt das Softwaresystem profiLag®. GOMA beauftragte profilsys mit der Installation einer Lagerverwaltung und Auftragssteuerung für das STOPA-Lager. Auch bei GOMA richtete profilsys profiLag als zentrales Fertigungsleitsystem ein, über das die Maschinen, Produktionslinien und das Lager mit dem ERP verbunden sind. Anstelle der bis dahin verwendeten Lagerverwaltungssoftware von STOPA setzte profilsys das Modul profiLag® sms ein.

    profiLag® sms ist eine Universallagerverwaltung für Stückgutlager, die sich optimal auf Flachgut- und Langgutlager abstimmen lässt und eine vollautomatische Fertigung beispielsweise mit Trumpf-, Bystronic- oder Prima-Maschinen ermöglicht. Zur Kopplung an SPS verfügt die Software über TCP/IP-, serielle, MPI- und Profibus-Schnittstellen. Der Funktionsumfang ist mit unterschiedlichsten Modulen fast beliebig erweiterbar, wie beispielsweise zur Anbindung an Stanz- und Lasermaschinen, zur Verwaltung mehrgassiger Lager, auch mit kurvengängigen Regalbediengeräten oder zur Integration von Gabelstaplern.

    Reibungslose Umstellung
    „Die Umstellung verlief problemlos, profilsys blieb bei der Durchführung der Maßnahmen genau im geplanten Zeitrahmen“, resümiert Oortgiesen. „Wir sind mit der Arbeit und der Lösung von profilsys sehr zufrieden“. Bereits wenige Monate später beauftragte GOMA profilsys erneut, diesmal mit der Integration einer Trumpf L3030 mit dem neuen Kompaktladersystem. Hier übernahm profilsys Anpassungen der Steuerung und der Software an das STOPA-Lagersystem.

    profiLag® Leitsystem
    „Mit profiLag® haben wir eine sehr flexible und skalierbare Leitsystemlösung“, so Oortgiesen. „Und bei der Integration neuer Maschinen haben wir freie Auswahl und sind nicht auf die Produkte bestimmter Hersteller beschränkt.“ Zum kommenden Jahreswechsel werden die Lagerspezialisten ein weiteres Mal im Auftrag von Goma anrücken. „Dann wird profilsys die S5- durch S7-Steuerungen ersetzen und alle DC-Motoren im Lager gegen wartungsarme AC-Motoren tauschen.“

  • C+P - Welche Vorteile bieten Fertigungsleitsysteme?

    Ein Bericht aus "IT& Produktion"
    Welche Vorteile bieten Fertigungsleitsysteme? Wann reicht ein Produktionsplanungs- und Steuerungssystem (PPS) nicht aus? IT & Production wollte wissen, was Anwender sagen. In der „Nachbarschaft“ der Redaktion, in Breidenbach, liegt das Stammwerk von C+P Möbelsysteme. Das Unternehmen setzt seit rund 17 Jahren auf ein der ERP untergeordnetes Fertigungsleitsystem von profilsys. Im Gespräch erzählen C+P-Betriebsleiter Hans-Heinrich Schneider, Tanja Hüster, Leitung Arbeitsvorbereitung und Bernd Lehmann, Leiter der EDV im C+P-Werk in Gotha, von den Vorteilen eines gesonderten Fertigungsleitsystems, erklären verschiedene EDV-Kulturen und berichten von Zusammenarbeit mit profil systems, dem Hersteller des Fertigungsleitsystems.

    IT & Production: Frau Hüster, Herr Lehmann, Herr Schneider, seit wann nutzen Sie in Ihrer Produktion ein Fertigungsleitsystem?

    Lehmann: Wir nutzen unser System jetzt seit rund 17 Jahren, eingeführt haben wir es zuerst in unserem alten Produktionsstandort in Gotha im Jahr 1995 und dann in den Werken in Breidenbach und Legnica in Polen.

    IT & Production: Was gab für C+P den Anstoß, ein eigenes FLS zu installieren?

    Lehmann: Nachdem C+P 1991 die Gothaer Metallwarenfabrik von der Treuhand übernommen hat, wurde das Werk 1995 umfassend modernisiert. Dazu gehörten auch die Neukonstruktion des Lagers und die Lageranbindung von zwei neu angeschafften Kant- und eines Schweißrobotern von Reis. Mit dem Neubau des Blechlagers hatten wir das derzeit noch existierende Unternehmen Heitling beauftragt. profil systems übernahm als Generalverantwortlicher die Zuständigkeit für die komplette elektronische Infrastruktur des Lagers. Um die Maschinen unterschiedlicher Fabrikate, das Lager sowie das bis dahin eingesetzte, proprietäre ERP-System zu einem einheitlich funktionierenden Auftrags- und Produktionssystem zu verbinden, empfahl uns profil systems die Installation eines Fertigungsleitsystems. Das erwies sich dann auch als der beste Weg. Als C+P-Möbel 2000 in die eine neue Halle vor den Toren Gothas umgezogen ist, wurde die bewährte Fertigungslogistik weiter beibehalten.

    IT & Production: Wie kam C+P auf das Unternehmen profil systems?

    Schneider: Wir wollten für alle Belange der Lagersoftware, also für die Implementierung, Wartung und so weiter einen zuverlässigen Ansprechpartner haben, der sich dauerhaft um alles kümmert und uns in diesem Bereich von allen Aufgaben vollständig entlastet. profilsys wurde uns als Spezialist für alle Soft- und auch Hardware-Anpassungen rund um die Lagertechnik empfohlen. Außerdem hat das Unternehmen ein eigenes modulares Fertigungsleitsystem entwickelt, das sehr flexibel und allen denkbaren Maschinenfabrikate integriert.

    Hüster: Mit der Installation des Fertigungsleitsystem hat profilsys die Aufgabe, unterschiedlichste Fabrikate zu integrieren, sehr gut gelöst. Wenn ein durchgängiges Softwaresystem installiert werden soll, das vom Auftragseingang bis in die Materialplanung und Lagerverwaltung reicht, aber in der Fertigung Maschinen und Lager von mehreren unterschiedlichen Herstellern stehen, kommt es fast zwangsläufig zu Inkompatibilitäten oder funktionalen Einschränkungen an den Schnittstellen.

    Lehmann: Im absoluten Idealfall kämen in der Fertigung nur Maschinen eines Fabrikats zum Einsatz und der Lagerhersteller würde dafür sorgen, dass die Lagersteuerungssoftware perfekt mit den angebundenen Maschinen zusammenarbeitet. Dann müsste man nur noch ein passendes ERP-System finden, das mit dem Maschinenpark reibungsfrei zusammenarbeitet und alles wäre in Butter. In Wirklichkeit sieht es aber meist ganz anders aus.

    Hüster: Eine homogene Lager- und Produktionslandschaft dürfte in der Realität höchst selten anzutreffen sein. Denn in erster Linie kommt es bei der Auswahl von Maschinen und Lager natürlich auf die Qualität und das Preis/Leistungs-Verhältnis an, das Fabrikat spielt eine untergeordnete Rolle.

    IT & Production: Welche besonderen Anforderungen an das Leitsystem ergeben sich bei C+P noch?

    Lehmann: Bei einer Möbelproduktion dieser Größenordnung haben wir es mit einer sehr großen Anzahl unterschiedlicher Teil- und Systemvarianten mit stark differierenden Losgrößen zu tun. Außerdem haben wir eine sehr präzise abgestimmte Versandlogistik, die auch Anpassungen der Produktionsreihenfolge erfordert. Die Softwarestruktur muss imstande sein, diese Flexibilität abzubilden – und das über alle Standorte.

    IT & Production: Welche Aufgaben kommen dabei speziell dem FLS zu?

    Lehmann: Das Fertigungsleitsystem, das profilsys mit seiner profiLag®-Software eingerichtet hat, bildet im Prinzip die Schnittstelle zwischen Lagersteuerung, den Maschinen und der ERP. Durch die Schnittstellenoffenheit der Software läuft das reibungslos. Wenn es trotzdem mal irgendwo haken sollte, ist profilsys der zuständige Experte, der sich sofort darum kümmert.

    Hüster: Es geht allerdings nicht nur um die physikalische Kompatibilität oder Anpassung der Schnittstellen. Die verschiedenen Systeme organisieren die Daten auch unterschiedlich. Diese Strukturen müssen aufeinander abgebildet werden. profilsys bringt da viel Erfahrung mit und profiLag® ist entsprechend flexibel. Außerdem bietet profiLag® eine leistungsfähige Lagerverwaltung und viele Optionen zur Lageroptimierung. Es ist jederzeit möglich, kurzfristig umzudisponieren oder auch die Fertigungsreihenfolge zu ändern. Dabei verwaltet das profiLag®-System einheitlich alle Produktionsstandorte und integriert auch die Transportmittel.

    IT & Production: Was bedeutet das?

    Schneider: Das bedeutet, dass unser Fertigungsleitsystem alle Lager und Fertigungsstrecken an unseren Produktionsstandorten im Prinzip wie eine zusammenhängende Fertigung betrachtet. Das schafft einen zuverlässigen Überblick über ausgelastete oder freie Kapazitäten und die Aufträge, die über das ERP eingehen, werden entsprechend effizient verteilt. Dabei berücksichtigen wir bereits bei der Auftragsplanung die Tourenplanung für die Auslieferung der fertigen Möbel. So fertigen wir beispielsweise die Produkte, die den weitesten Weg vor sich haben, zuerst, damit wir sie als erstes in den LKWs verladen können. Sozusagen „First in – last out“.

    IT & Production: Was leistet das FLS, was ein PPS nicht könnte?

    Lehmann: Unter idealen Bedingungen und bei einem homogenen Maschinenpark wäre wahrscheinlich auch ein entsprechendes PPS in der Lage, die Anforderungen zu erfüllen. Aber ich bezweifele, dass wir unsere aktuelle Flexibilität ohne das Fertigungsleitsystem erreicht hätten.

    Schneider: Hinzu kommt, dass unsere Mitarbeiter an den Maschinen und in der Lagerverwaltung das Leitsystem sehr gut annehmen, weil sie damit jederzeit Änderungen im Ablauf vornehmen können, beispielsweise wenn irgendein Produktionsfehler das erfordert. Ein anderer wichtiger Punkt ist, dass wir auch Verbesserungsvorschläge durch die Mitarbeiter oder von ihnen gewünschte Anpassungen in der Programmoberfläche schnell umsetzen können. Welche Flexibilität ein System bietet, hängt auch immer davon ab, wer es entwickelt hat.

    IT & Production: Was meinen Sie damit?

    Schneider: Der Erfahrungshintergrund der jeweiligen Software-Hersteller spielt eine wichtige Rolle. Ein ERP-System bildet hauptsächlich betriebswirtschaftliche Prozesse ab. Auch die meisten ERPs mit integriertem PPS werden oft von Menschen entwickelt, die eher in der betriebswirtschaftlichen Welt und der Artikelstammdatenpflege zu Hause sind. Hersteller von Fertigungsleitsystemen sind aber naturgemäß viel näher an der Maschinenebene. Das führt zu einer anderen Herangehensweise, die sich stärker an den unmittelbaren Anforderungen der Fertigungsebene orientiert. Im Prinzip treffen mit ERP und FLS zwei verschiedene Kulturen aufeinander, die der Anzug- und die der Blaumannträger. Für die resultierende Softwarelösung ist es natürlich immer ideal, wenn sowohl betriebswirtschaftliches Wissen als auch Know-how aus der fertigungstechnischen Praxis einfließen.

    IT & Production: Wo ordnen Sie profilsys zu?

    Schneider: Die profilsys-Mitarbeiter kommen aus der technischen Praxis. Das Team ist sehr universell ausgerichtet und setzt sich aus Programmierern und Logistikern, aber auch aus Elektrikern und Mechanikern zusammen. Die haben einen guten Überblick über sämtliche relevanten Bereiche und kümmern sich nicht nur um die Software, sondern auch um logistische Verbesserungen und um die Hardware im weitesten Sinne: wie Steuerungen, die Elektrik, Verkabelung oder auch bauliche Maßnahmen an der Metallkonstruktion. Dieser praktische und lösungsorientierte Hintergrund kommt unserer Zusammenarbeit zugute. Wir mussten uns nie lange mit dem Schreiben von Lasten- und Pflichtenheften aufhalten, die Leute von profilsys wussten ziemlich genau, was wir brauchten, haben das konzipiert und von uns abnicken lassen.

    IT & Production: Was würden Sie auf der Grundlage Ihrer Erfahrungen anderen Herstellern empfehlen? Raten Sie zur Integration eines Fertigungsgleitsystems?

    Schneider: Das hängt immer von der individuellen Situation vor Ort ab, da kann ich nichts generell empfehlen. In unserem Fall war es der richtige Schritt, weil wir durch das FLS alle Bestandsgeräte und -systeme in eine durchgängige Lösung integrieren konnten und außerdem Flexibilität hinzugewonnen haben. In jedem Fall aber ist es bei der Suche nach dem passenden Dienstleister wichtig, darauf zu achten, wie versiert er ist, welche Erfahrungen und Kompetenzen er vorweisen kann, aber auch, ob die menschliche Seite passt. Wenn die Verständigung gut funktioniert und der Dienstleister auf Anhieb weiß, was der Auftraggeber braucht, ist das schon die halbe Miete.

    C+P Einrichten ist einer von zwei Unternehmensbereichen der Christmann & Pfeifer Gruppe, die 1925 gegründet wurde und außerdem im klassischen Stahlhochbau, im Leichtmetallbau, Brückenbau sowie Baumaterial-unabhängigen schlüsselfertigen Bauen aktiv ist. Die rund 700 Mitarbeiter von C+P Einrichten produzieren heute im Stammwerk im hessischen Breidenbach, im thüringischen Gotha sowie in Legnica in Polen Stahlmöbel für alle Anwendungsbereiche. Das Spektrum des Marktführers für das Einrichten mit Stahl reicht von Möbeln für Teamarbeitsplätze und für die Chefetage, Einrichtungen für Lager und Werkstätten sowie Umkleiden und Garderoben für Fitness- und Wellnessbereiche. Pro Woche verlassen über 100 Lkw-Ladungen die C+P-Werke, durchschnittlich 10.000 Aufträge wickeln die Mitarbeiter von C+P im Monat ab.

    profilsys – alles aus einer Hand
    Der Automatisierungs- und Logistikspezialist profilsys erstellt weltweit für seine Kunden Konzepte zur Optimierung der Lagerverwaltung, der Fertigung und des Materialflusses und verbessert vorhandene Anlagen durch den Einsatz von Steuerungstechnik, Leit- und Kennzeichnungssystemen. Zu den zentralen Werkzeugen des Unternehmens zählt das modulare Software-System profiLag®, das als Schnittstelle zwischen Maschinen, Lager, ERP-System und Transportmitteln fungiert und mit dem profilsys passgenaue Lösungen für jede logistische Anforderung realisiert. Ein Alleinstellungsmerkmal des Systemhauses ist die Bündelung umfassender Dienstleistungen, die von der Projektierung über die konkrete Umsetzung bis zur Wartung der fertiggestellten Lösung alles abdecken. Für blechverarbeitende Produzenten, die ihr Lager anpassen, umrüsten, modernisieren oder überhaupt automatisieren wollen, ergibt sich häufig das Problem, dass die meisten Dienstleister nur auf Teilbereiche wie Mechanik, SPS-Programmierung oder EDV spezialisiert sind. Während aber technische Fachkräfte häufig nicht über das Fachwissen, das zur optimalen Konzeptionierung der Logistik nötig ist, verfügen, berücksichtigen Anbieter von ERP-Software allzu oft nur die theoretischen Aspekte. Dagegen besitzt profilsys umfassendes Erfahrungswissen aus Modernisierungsprojekten jeder Größenordnung, bietet vollständige Beratung und Projektierung an und hat ein eigenes Team aus Mechanikern, Elektrikern und Programmierern.

  • Stallkamp - Transparenz mit profiLag®

    46.000 m² Produktions- und Lagerfläche bei Stallkamp – profiLag® sorgt für Transparenz
    Seit der Gründung vor 40 Jahren ist das Unternehmen Stallkamp, ein Hersteller von landwirtschaftlicher Fördertechnik, Edelstahlbehältern, Pumpen und Rührwerken, ständig gewachsen – auch wortwörtlich: Die einst 300 m² große Produktionsfläche hat sich auf mittlerweile 46.000 m² vervielfacht. Ein Problem ergab sich allerdings bei der Einheitlichkeit der Lagerlogistik, die nicht mit dem Wachstum Schritt hielt, immer mehr Insellösungen umfasste und umfangreiches Erfahrungswissen der Mitarbeiter voraussetzte. Nun hat der Lageroptimierer profilsys mit seinem Softwaresystem profilag® eine durchgängige Lösung für die Lagerverwaltung geschaffen, mit der Stallkamp erstmals auch seine Kardex-Lagersysteme zentral erfassen kann.

    Stallkamp-Anlagen: Von Hühnereiern bis Biogas
    Für manche mag es im wahrsten Sinne des Wortes ein anrüchiges Geschäft sein, doch für Stallkamp ist es ein Wachstumsgeschäft mit Innovationspotenzial: Die Rede ist von der Lagerung und Aufbereitung von Gülle, Biomasse und Abwässern im landwirtschaftlichen Umfeld. Die Erfolgsgeschichte begann 1973, als der Diplomingenieur Erich Stallkamp im niedersächsischen Dinklage ein Unternehmen zur Produktion von Antriebssystemen für Fütterungs-, Entmistungs- und Eiersammelanlagen gründete. 1984 stellte das Unternehmen dann eine Weltneuheit vor: In diesem Jahr wurde der Einsatz seines Güllelagers aus dünnwandigen Edelstahlblechen in der Landwirtschaft genehmigt. Stallkamp Edelstahl-Lagerbehälter erwiesen sich als weltweiter Erfolg. Aus dieser Entwicklung ging der aus verschraubten Edelstahlblechen konstruierte Güllehochbehälter hervor, der ebenfalls bis heute ein Erfolgsprodukt ist. Später erschlossen sich die robusten und langlebigen Edelstahlbehälter von Stallkamp als Abwasserbehälter neue Einsatzbereiche in der Industrie. 1985 erweiterte Stallkamp seine Tätigkeiten um die Entwicklung und Produktion von Tauchkreiselpumpen, in den folgenden Jahren kamen weitere Pumpenarten und Rührwerke hinzu. Zum Ende des ausgehenden Jahrtausends stieg Stallkamp mit dem weltweit ersten Fermenter aus Edelstahl ins Biogasanlagen-Geschäft ein und gründete mit einem Partner die WELtec Bio PowerGmbH zur Errichtung kompletter „schlüsselfertiger“ Biogasanlagen aus Edelstahl. Heute konstruieren und produzieren rund 200 Mitarbeiter mit modernsten CNC-Fertigungsmaschinen die Produkte für den weltweiten Markt. Die außergewöhnliche Fertigungstiefe der Produktion stellte Stallkamp auch vor logistische Herausforderungen: Die hausinternen Produktionsbereiche umfassen neben der Blechbe- und -verarbeitung auch Abteilungen für die Zerspanung, dem Fügen und der Pulver- und Nasslackierung sowie Endmontagelinien. Außerdem stellt das Unternehmen in seinem eigenen Motoren- und Getriebebau pro Jahr rund 60.000 Getriebemotoren her.

    Expertenwissen erhält Ordnung im Lager
    Mit dem Anwachsen der Lagerflächen und der Auslagerung vormontierter Teile über das immer größer werdende Firmengelände stellte sich bei Stallkamp ein typischer Nebeneffekt des Erfolgs ein, der vielen expandierenden Unternehmen im Fertigungssektor bekannt sein dürfte: Während die Produktivität den wachsenden Auftragszahlen angepasst werden muss, ist die Lagerlogistik zunächst zweitrangig. Erweiterungen des Lagers werden erst einmal improvisiert – aber nicht umsonst besagt ein Sprichwort, dass nichts dauerhafter sei als Provisorien. Mit dem Wachstum des Betriebs entstanden verschiedene Lagerarten, die sehr unterschiedliche Anforderungen an eine zentrale Verwaltung stellen. So verfügt Stallkamp über ein rund zwanzig Jahre altes Blechlager von Stopa, ein weiteres, selbsteingerichtetes Blechlager, ein selbsteingerichtetes Halbfertigwaren-Hochregallager sowie über fünf dynamische Lager- und Bereitstellungssysteme von Kardex. Daneben entstanden auf dem riesigen Firmengelände immer mehr Lagerorte für Arbeitsmaterial, vormontierte und fertige Teile sowie das Versandgut. Die teils auf Stellflächen, teils in Regalen geordneten Lager erstrecken sich über Innenräume und Außengelände. Die unzureichenden elektronischen Verwaltungsmöglichkeiten der zunehmenden Insellösungen wurden durch die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter kompensiert. „Unsere Mitarbeiter konnten zwar mit dem gewachsenen System arbeiten“, beschreibt Thomas Pohler, Geschäftsführer von Stallkamp, die Situation vor der Lagermodernisierung. „Aber es war für uns klar, dass wir die Lagerlogistik auf ein einheitliches und ausbaubares Fundament stellen mussten, um effizienter zu werden und unser Wachstum nicht zu gefährden. Auch wenn sich bisher alle im Betrieb mit den bestehenden Anforderungen arrangiert haben, so wurden viele der Behelfslösungen nicht ausreichend dokumentiert. Die nicht standardisierten Abläufe erweisen sich dann als Hindernis für die zügige Einarbeitung neuer Mitarbeiter.“

    Anforderungen für die Lösung
    Stallkamp suchte nach einer ausbaufähigen Lösung, mit der einerseits die übersichtliche Verwaltung sämtlicher Lager und Bestände einschließlich der automatisierten Blechlager in einem System realisiert werden konnte und die andererseits die erforderlichen Schnittstellen hat, um alle Daten transparent dem bestehende ERP-System proAlpha zur Verfügung zu stellen. „Was wir brauchten, war ein Lagerspezialist mit viel Erfahrung, der uns zur sinnvollsten Lösung beraten und das direkt und flexibel umsetzen konnte“, erklärt Pohler. „Wir hätten im Vorfeld gar nicht genau benennen können, was alles für so ein Projekt nötig gewesen wäre. Eine vollständige Anfertigung eines Pflichtenheftes wäre uns nicht leicht gefallen. Aber mit profilsystems war das alles kein Problem. Die wussten, was zu tun ist.“

    profiLag®
    Das modulare Universallagersystem profiLag® verbindet unterschiedliche, heterogene Lagerbereiche zu einem virtuellen, einheitlich verwaltbaren Lager und vereinfacht damit die Organisation und den Gesamtüberblick über die Materialbestände sowie Warenein- und ausgänge erheblich. Über die vielfältigen Schnittstellen von profiLag® lassen sich unterschiedliche Systeme zur Registrierung von Materialbewegungen, wie Handscanner, Staplerinformationsterminals oder PC- Arbeitsplätzen einfach anbinden und deren Daten zur ständigen Aktualisierung der Lagerbestand verwerten. Darüber hinaus ist in die Software ein Staplerleitsystem mit Wegeoptimierung integriert und berücksichtigt in der Lagerverwaltung auch Güter, die sich zum Transport auf LKW befinden. Auf diese Weise gestattet profiLag® eine lückenlose Nachverfolgung, stellt alle Bestandsinformationen bereit und visualisiert sämtlicher Materialbewegungen.

    Die Chemie muss stimmen – Bewertung der Zusammenarbeit
    profilsys war Stallkamp bereits durch einen früheren Auftrag bekannt, bei dem der Lageroptimierer eine neue Stanz-Maschine an das Stopa-Lager angebunden und die Sensoren im Lager erneuert hatte. Die Bündelung umfassender Kompetenzen und die Arbeit mit einer eigenen Universallagersoftware, die sich völlig herstellerunabhängig in heterogenen Maschinen- und Anlagenparks einsetzen lässt, sind Alleinstellungsmerkmale von profilsys. Das Dienstleistungsangebot im Bereich Lageroptimierung und -modernisierung reicht von der Projektierung über die konkrete Umsetzung bis zur Wartung der fertiggestellten Lösung. Für blechverarbeitende Produzenten, die ihr Lager anpassen, umrüsten, modernisieren oder überhaupt automatisieren wollen, ergibt sich häufig das Problem, dass Dienstleister nur auf Teilbereiche wie Mechanik, SPS-Programmierung oder EDV spezialisiert sind. Während aber technische Fachkräfte häufig nicht über das Fachwissen verfügen, das zur optimalen Konzeptionierung der Logistik nötig ist, berücksichtigen Vertreter für ERP-Software allzu oft nur die theoretischen Aspekte. Dagegen besteht das profilsys-Team aus Logistikspezialisten Mechanikern, Elektrikern und Programmierern, die auf umfassende Erfahrungen aus Projekten jeder Größenordnung zurückgreifen können. „Die Zusammenarbeit mit profil systems war denkbar unkompliziert und sehr zielorientiert“, resümiert Pohler. „Wir mussten uns bei Thomas Clausmeyer und seinem Team nicht lange mit Erklärungen aufhalten. Sie haben gleich begriffen, worum es geht und machten uns umgehend die passenden Vorschläge zur Projektdurchführung. Die Vorgehensweise von profilsys machte ein Pflichtenheft praktisch überflüssig. Wo Nachbesserungen nötig waren, hat profilsys das gleich ohne jeden Aufwand geregelt. Da hat einfach die Chemie gestimmt.“

    Fazit
    Hat sich die Neustrukturierung bereits ausgezahlt? „Die Frage ist nicht ganz einfach in Zahlen zu beantworten“, resümiert Pohler. „Wir haben ja keinen unmittelbaren Vergleich, um exakt sagen zu können, welcher Schritt uns wie viel Personaleinsparungen gestattet. Aber in jedem Fall ist die neue übersichtliche Lagerhaltung unverzichtbar für unser weiteres Wachstum. Wir können alle Prozesse nun sauber getrennt analysieren und haben praktisch zu jedem Zeitpunkt Inventur.“

  • Assmann Produktionsstatus

    Visualisierung von Produktionsstatus bei ASSMANN BÜROMÖBEL mit pA+

     

    Seit mehr als 25 Jahren entwickelt und implementiert die profilsys GmbH moderne Softwaretechnik für unterschiedlichste Branchen. Spezialgebiet ist die Softwareentwicklung für die Produktions- und Distributionslogistik. profilsys programmiert maßgeschneiderte Software-Applikationen für nationale sowie internationale Kunden. Die umfangreiche Softwarefamilie profiLag® bietet eine Vielzahl intelligenter Module für ein systemübergreifendes Informationsmanagement im Produktionsbetrieb. Durch die zahlreichen Parametrierungsmöglichkeiten der profiLag®-Systeme passt sich die Software den betrieblichen Abläufen an. Die Kundenzufriedenheit zeigt sich vor allem in wiederkehrenden Anfragen nach weiteren, neuen Modernisierungsmaßnahmen. So auch das Unternehmen ASSMANN BÜROMÖBEL GmbH & Co. KG, mit dem eine Geschäftsbeziehung seit über 15 Jahren besteht.

     

    Mit mehr als 335 Mitarbeitern und modernsten Fertigungsanlagen produziert ASSMANN in Melle funktionelle und designorientierte Schreibtisch- und Stauraumsysteme auf hohem Qualitätsniveau. Der Vertrieb erfolgt dabei hauptsächlich über den Fachhandel.

    profilsys hat bereits den kompletten Produktionsprozess von ASSMANN BÜROMÖBEL mit ihrer Logistik- und Produktionssoftware ausgestattet.

     

    Was ist pA+ eigentlich?

    Das Andon-Display-System profiLag® pA+ dient der Prozessoptimierung und Visualisierung von Produktionsdaten. Es verschafft einen Einblick in den Produktionsstatus, sodass auftretende Probleme schnell erkannt und behoben werden können. Die aktuelle Produktionsleistung ist stets unmissverständlich erkennbar. Mitarbeiter können ihr Arbeitszeitmanagement selbst kontrollieren. Durch die Gegenüberstellung des kalkulierten und des tatsächlichen Produktionsfortschritts werden die Mitarbeiter zur Leistungssteigerung motiviert. Ihnen wird die Eigenverantwortung bewusst und sie fühlen sich vollständig in den Produktionsablauf integriert. Die zusätzliche Anzeige des Qualitätsstatus steigert das Qualitätsbewusstsein der Werker und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.

    Das Andon-Board von profilsys richtet sich besonders an Unternehmer, die einheitlich systemgeführte Prozesse verfolgen und sich klar strukturiert aufstellen wollen. Durch die Anbindung an BDE- oder ERP-Systeme aller Art und dank der standardisierten Technologie ist profiLag® pA+ problemlos und schnell integrierbar.

     

    Die visuelle Produktionskontrolle

    Das Andon-System von profilsys verarbeitet die Produktionsdaten in Echtzeit. Die Daten werden analysiert, aufbereitet und dem Werker visuell präsentiert. Ein Halbkreisdiagramm stellt die kalkulierte Zeit (Soll-Zeit) der tatsächlichen Zeit (Ist-Zeit) gegenüber. Anhand grüner und blauer Markierungen ist es möglich, schnell einen Überblick über den Produktionsstatus zu bekommen. Der blaue Balken kennzeichnet die Soll-Menge, der grüne Balken die Ist-Menge. So erhalten die Mitarbeiter auf einen Blick die Informationen, wie viel eines Loses insgesamt produziert werden muss, wie viel Zeit ihnen hierfür zur Verfügung steht und wie viel sie bereits produziert haben. Außerdem visualisiert pA+ den aktuellen Qualitätsstatus der produzierten Ware. Es informiert den Mitarbeiter über die Anzahl der derzeit gesperrten Artikel. Eine Sperrung kann zum einen durch den Mitarbeiter aufgrund von Komponentenmängeln oder durch die nachgelagerte Qualitätssicherung erfolgen. Der Werker erhält sofort eine Rückmeldung über die erbrachte Leistung und abweichende Werte werden umgehend ersichtlich. Dank pA+ wird sowohl die quantitative wie auch die qualitative Leistung widergespiegelt.

    Da die Produktion auf Basis der Tourenplanung erfolgt, kennzeichnet der untere Balken, ob diese Reihenfolge eingehalten wird. Mit Fertigmeldung eines jeden Artikels färbt sich der Anteil der Balken grün. Ein komplett grüner Balken zeigt, dass die gesamte Tour vollständig produziert wurde.

     

     

    Bild 1: Die grafische Benutzeroberfläche der Software pA+ visualisiert den Produktionsstatus.

     

    Die gesicherte Produktivität mit pA+

    Das Andon-Board von profilsys liefert klare Aussagen zu Vorgaben und Zielen und unterstützt Unternehmen somit bei der kontinuierlichen Produktionskontrolle. Wie alle anderen Softwaresysteme der profiLag®-Familie kann auch pA+ individuellen Kundenwünschen und -anforderungen angepasst werden.

    Für eine gesicherte Produktivität des Unternehmens sind u. a. zwei grundlegende Aspekte nötig: motivierte Mitarbeiter und ein klarer Informationsfluss. Die Vorteile von pA+ liegen auf der Hand: Der Werker entwickelt den Ehrgeiz zu mehr Leistung und erhält das Gefühl, am Unternehmenserfolg beteiligt zu sein.

     

    Die Softwareeinführung bei ASSMANN BÜROMÖBEL ging problemlos vonstatten. Die Mitarbeiter nahmen die Software gerne an, da sie in ihr einen erheblichen Mehrwert für eine reibungslose Fertigung sehen. Die klar strukturierte Ansicht ermöglicht ein schnelles und unmissverständliches Ablesen des jeweils aktuellen Produktionsstatus.

    “ Nachdem die technischen Prozessvoraussetzungen geschaffen wurden, konnte die Installation von pA+ und die Einbindung in unser ERP-System ohne Komplikationen vorgenommen werden. Unsere Produktion konnte ungehindert weitergeführt werden. Die Mitarbeiter standen dem neuen Andon-Board offen entgegen. Das Feedback der Mitarbeiter fiel durchweg positiv aus und wir freuen uns darüber, mit pA+ einen Nutzen für Jedermann geschaffen zu haben.”, resümierte Herr Uwe Bahr (Leiter Informationstechnologie bei ASSMANN BÜROMÖBEL).

     

     

    Bild 2: Die Andon-Boards wurde gut sichtbar in den Produktionshallen der ASSMANN BÜROMÖBEL montiert. Über die Bildschirme können sich die Mitarbeiter über den Produktionsstatus informieren.  

     

    Bild 3: Die Softwarefamilie profiLag®x besteht aus zahlreichen Modulen, die individuell für ein systemübergreifendes Informationsmanagement im Produktionsbetrieb konfiguriert werden können. Sie lassen sich einzeln verwenden oder können in eine gemeinsame Benutzeroberfläche integriert werden.

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ABN Braun AG  
Abfallentsorgungs- u. Verwertungsgesellschaft Köln
Abfallentsorgungsanlage Linkenbach
Abfallentsorgungsgesellschaft  Landkreis Hannover mbH
Abfallwirtschaftszentrum Wiefels
ACPS Conrad Hotel
AIMAG Impianto di Compostaggio
Agtos Polska Sp.z.o.o.
Alu Team Polska Sp. z.o.o.
Ammann ELBA GmbH
ARENA LUCI Srl
Arendsen Plaatwerk B.V.
ASSMANN BÜROMÖBEL GmbH + Co.KG
Aumann GmbH
Aspen Bad Oldesloe GmbH
ATM GmbH
August Storck KG
Automaten-Service Siegfried Roesler GmbH
Avermann Horváth Kft.BASF SE
Bayer Pharma AGrowa GmbH & Co.KG
Bax Metaal B.V.
Becker Tanks GmbH
Belle Engineering
beNk Laserschneidservice KG
Bernd Kunze GmbH
Bertolin
Bestcon B.V.
Betonwerk Apenburg GmbH & Co. KG
Betonwerk Martin Stigloher e.K
Betonwerk Varrel GmbH & Co. KG
Betonwerk Vorderbrüggen
BFE Studio und Medien Systeme GmbH
BHS-Sonthofen GmbH
Biogenes Zentrum Peine GmbH
Biokompostwerk Wiehagen
Borealis GmbH
Braskem America Inc.
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Bombardier Aerospace
Brosius Maschinenbau und Stahlkonstruktionen GmbH
Brülls Maschinen- und Gerätebau GmbH
BSW Anlagenbau GmbH
Budizol Sp. zo.o. S.K.A.
Buisard
Burton Werke
BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft
Bussemas Betonteile GmbH  Co. KG
BYSTRONIC Laser AG
Canyon Bicycles GmbH
C.C.Brun
Chalong Thailand BetonwerkCONDEA Chemie GmbH
Continental Reifen Deutschland GmbH
C+P Möbelsysteme
C+P Stahlmöbel
C+P Systemy Meblowe Sp. zo.o
CWS-boco Deutschland GmbH
CWS-boco HealthCare GmbH & Co. KGDamman BV
De Crignis Blechverarbeitung GmbH
Defeba Decken-& Fertigteil-Baugesellschaft mbH & Co. KG
Deponie-Oldenburg Osterburg
Diehl Metall Stiftung & Co. KG
DIT
Dornieden Anlagentechnik GmbH
DOW Olefinverbund GmbH
Döpke Metallwaren u. Ladenbedarf GmbH
EQUATE
DREKO Heinz Dreeskornfeld GmbH & Co. KG
D. Swarovski & Co.
Dürkopp Fördertechnik GmbH
Ecoparque Braval
Edelstahl-Laser-Technik GmbH ELT
Edelstahl Mechanik GmbH
E. Dold & Söhne KG
EEG - Energie Expertise GmbH
EMBEKA TECHNOLOGIES GmbH
EMCO Bau und Klimatechnik GmbH & Co. KG
EMO Lasertec Gmbh & Co. KG
Erich Stallkamp ESTA GmbH
EVC GmbH
FEAG Sangerhausen GmbH
FEAG St. Ingbert GmbH
Fecken-Kirfel GmbH & Co.
FEY Othon S.A.
Finsterwalder Halle/Neustadt
Finsterwalder Transport
Finsterwalder Transport und Logistik GmbH
FKN
FOSECO GmbH
Franke GmbH
Friedrich Schulze
Fritz Driescher KG
FSB Franz Schneider Brakel GmbH & Co. KG
FunderMax GmbH

gigant - Trenkamp & Gehle GmbH
GK Formblech GmbH

Goldhofer AG
GOMA B.V.
Gränges Sweden AB
Graupe-Tews GmbH
Grégoire-Besson GmbH
GROTEX
Guntamatic Heiztechnik GmbH
Hans Wachtel GmbH & Co.
HAWE Massivhaus GmbH
Heber GmbH
Hans Wachtel GmbH & Co.
HAWE Massivhaus GmbH
Heber GmbH
heroal Johann Henkenjohann GmbH & Co. KG
Heinrich Schnabel GmbH & Co
Heitling Anlagenbau GmbH & Co. KG
Helmut Kielhorn
Hermann Waldner GmbH & Co.
Heydo Apparatebau GmbH
HDB Prefabrication Technology Centre
hilzinger GmbH Fenster + Türen
Hobart GmbH
Hollweg Arbeitsplatten
HÖCKER Polytechnik GmbH
Hofgemeinschaft Dicke Eiche GbR
Holtet Pukk & Betong AS
Hörmann KG Freisen
Hoyer
HOYER GmbH
Hoyer GmbH, im Bayer Werk
Hoyer GmbH Borgs Manufacturing Pty Ltd.
HOYER UK LIMITED
Huning Maschinenbau GmbH
HUG
Hujer Lasertechnik GmbH
H.V. Betonwerk Anhalt GmbH
Impuls Küchen GmbH
I.V.V.V.A
Joh. Stiegelmeyer GmbH u. Co. KG
Johann Winkler Ges. mbH
Jokisch & Künnemann Metallbau GmbH
Jorado
Joseph Dresselhaus GmbH & Co. KG
Karl Schmidt Spedition GmbH & Co. KG
Kaspar Röckelein KG Baustoffwerk
KBA - MetalPrint GmbH
Kloosterboer Harnes S.A.S
K-Metall GmbH
Kohler Sanimex, S.A. DE C.V.
Kompostwerk Ashgabat
Kompostwerk Landkreis Konstanz GmbH
Kompostwerk Memmingen GmbH
Konrad Wiese GmbH
Krauss-Maffei Technologies GmbH
Kreismülldeponie Rothmühle
Krones AG
Krug Metallbearbeitung GmbH
KÜMA Apparatebau GmbH & Co. KG
KUIPERS CNC-Blechtechnik GmbH & Co.KG
LASER METAL
Lentink Metaalwaren B.V.
Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH
Liese GmbH
Linde Material Handling (UK) Ltd
Ludewig GmbH
Logaer Maschinenbau GmbH
Lohr Industrie
Maklerbüro Hartmut Wesseler
MAGNA STEYR Fuel Systems
Maschinenfabrik Reinhausen GmbH
MBB Palfinger GmbH
MBH Maschinenbau & Blechtechnik GmbH Hassink
m+e metallbau GmbH
Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG
Metallbau Saller GmbH
Metallschneider GmbH
Metalltechnik Lambrecht GmbH
meurer Verpackungssysteme GmbH
Meyenburger Möbel GmbH
MEYER WERFT GmbH & Co. KG
Miele Werk Gütersloh
MKL Mitteldeutsche Kunststoff
MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH & Co. KG
MOENUS Textilmaschinen Service GmbH
M.S. Aufzüge Die Liftfabrik
MTS Metalltechnik Scherzinger GmbH
Müller Safe GmbH
NEUMAG
NEFF GmbH
Nolte Spanplattenwerk GmbH & Co. KG
NORDEX
 
NOSTA-Transport GmbH

NV Michel Van de Wiele
OASE GmbH

Oelschläger Metalltechnik GmbH
OLBRICH-CZ spol. s r.o.
OFFICINE MECCANICHE CIOCCA SPA
Ophardt Hygiene AG
OOO KSS RUS LLC
Ormazabal Anlagentechnik GmbH
Ostec-ArtTool Ltd.
Oswald Elektromotoren GmbH
Panhuber
Pauli Betonfertigteile GmbH
Planta Compostaja de Teià
Pante Möbelfabrik Schledehausen GmbH & Co.KG
Peek Stahlverarbeitung GmbH
Peters Maschinenbau GmbH & Co. KG
Plansee SE
Pöppelmann GmbH & Co. KG
Print Finish GmbH
Ragn Sells AS
Rampf Formen GmbH
Remondis AG & Co.KG
Reterra GmbH
RIELA
RITTER Starkstromtechnik GmbH & Co. KG
RMD Rhein-Main Deponie GmbH
Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG
rolly toys
RP Compounds GmbH
Roschmann
Röhr-Bush GmbH & Co.KG
RUEZ GmbH
Rudolf Geiser AG
Ruf GmbH
RVS Roestvrijstaal Montfoort BV
RWS
SAF Holland
Samas Nederland B.V.
SEAC Prefabay
SC Premium Aerotec S.R.L.
Schatzdorfer Gerätebau GesmbH & Co. KG
Schmidbauer GmbH
Schmid Feuerungstechnik GmbH & Co. KG
Schröter Technologie GmbH & Co. KG
Schüller Möbelwerk KG
Schüt-Duis Fenster & Türentechnik GmbH & Co.KG
Schwalbe Metallbau GmbH
Schweinemast Groß Bäbelin GmbH
seele GmbH
SGB Starkstrom Gerätebau GmbH
Simonswerk
Slabinck Werkhuisen NV
SLE - Technik
Snaas Metaalwaren
Sportpark Werbe GmbH
Stiftung Ev. Altenzentrum Neuenkirchen
STK Gesellschaft für Stanztechnik mbH
STOREbest GmbH & C0. KG
Styron Deutschland GmbH
Supralon Deutschland
TA Tranceria Attrezzeria Srl
Tecnolama S.A.
Testtunnel Madrid (Spanien)
TDS/E European Headquaters
Trützschler GmbH & Co. KG
ThyssenKrupp Fahrtreppen GmbH
ThyssenKrupp Rothe Erde GmbH
Trinseo Deutschland GmbH
Trox GmbH
Trunz Metalltechnik AG
TVK  Tiszai Vegyi Kombinát rt.
U. T. E. Fuenlabrada
VAN HOOL N.V.
Veolia Umweltservice GmbH & Co.KG
Veolia Umweltservice Süd GmbH & Co. KG
VEZA co Ltd.
Viessmann Kühlsysteme GmbHVSMI B.V.
Volvo Europa Truck
VOSS Die Blechprofis GmbH
Walter Wurster GmbH
Wellpac Möbelwerke GmbH
Werner Höhmann GmbH
Westland Gummiwerke GmbH & Co.KG
Westfälische Lebensmittelwerke
Wieneke Anlagenbau & Verfahrenstechnik GmbH
Witte van Moort B.V.
Wolf GmbH
W. Rausch GmbH & Co. KG
Wrexham Wales Composting Plant
Wurst Stahlbau GmbH
Yanbu National Petrochemical Co. (Yansab)
Zantraldeponie Venneberg
Zuber Betonwerk GmbH & Co. KG