Referenzen

B l e c h l a g e r

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  • dreko - Modernisierung eines Blechlagers mit ca. 1000 Plätzen

     

    profilsys optimiert Blechlager von dreko
    Für Marcus Dreeskornfeld, den geschäftsführenden Gesellschafter der Bielefelder Heinz Dreeskornfeld GmbH & Co. KG (dreko), war profilsys bislang nur der Partner in Sachen Lagerverwaltungssoftware. Doch jetzt lernte das Blechbearbeitungsunternehmen profilsys noch von einer ganz anderen Seite kennen: als Rundum-Dienstleister in Sachen Lageroptimierung, der nicht nur die leistungsfähige profiLag®-Software herstellt und einrichtet, sondern auch die Lagerlogistik perfektioniert, Umbaumaßnahmen durchführt und die Wartung des Lagers übernimmt.

    Alles begann mit einer Dreherei, die Heinz Dreeskornfeld, der Vater des heutigen Geschäftsführers 1961 gründete. Bereits 1969 spezialisierte sich das Unternehmen auf die Blechbearbeitung, seit 1978 widmet es sich ausschließlich diesem Fertigungsbereich. Heute beschäftigt der Betrieb 85 Mitarbeiter und verarbeitet zwischen 60 und 70 Tonnen Blech pro Tag. Dass solche Fertigungskapazitäten ein entsprechend dimensioniertes Blechlager erfordern, versteht sich von selbst. „Unser Lager fasst maximal 2.500 Tonnen Blech“, berichtet Marcus Dreeskornfeld. „Um jederzeit flexibel auf Standardaufträge reagieren zu können, halten wir stets mindestens 1.000 Tonnen Blech der gängigsten Güten in den Standardabmessungen auf Vorrat.“ Das Blechlager, an das vier Laserschneidanlagen direkt angebunden sind, wurde 1997 von Stopa eingerichtet. Mit profil systems hatte dreko erstmalig 2003 zu tun, als die veralteten Lagerhaltungsrechner gegen moderne Hardware mit aktuellem Betriebssystem ausgetauscht werden sollten. „Mit dem Tausch gegen zeitgemäße Computer benötigten wir auch eine neue Lagerverwaltungssoftware“, erinnert sich Dreeskornfeld. „Stopa empfahl profilsys, die damals mit Stopa zusammenarbeiteten und dann bei uns das Lagerverwaltungssystem profiLag® installierten.“ Seither ist profilsys für dreko der Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Lagerverwaltung.

     

    Optimierungsbedarf am Lager
    „Trotz unserer guten Zusammenarbeit war uns anfangs nicht bewusst, dass profilsys viel mehr als die reine Softwareprogrammierung anbietet“, erzählt Dreeskornfeld. Das sollte sich anlässlich einer Lagermodernisierung ändern, die 2010 anstand. Die Antriebstechnik des Blechlagers hatte bislang auf Gleichstrommotoren basiert. Da hierfür die Ersatzteile knapp wurden – die benötigte Leistungselektronik war nicht mehr verfügbar – sollte nunmehr auf Drehstrommotoren umgerüstet werden. Bei dieser Gelegenheit sollten auch gleich die veralteten S5- durch S7-Steuerungen ersetzt werden. Während sich Stopa um die Motoren kümmerte, übernahmen Techniker von profilsys den Austausch der Steuerungen. „Alles verlief absolut reibungslos“, erklärt Dreeskornfeld. „Wir waren sehr zufrieden und beauftragen profil systems seitdem auch mit der Wartung unseres Lagers.“ Im Rahmen der Modernisierung wurden die Experten von profilsys auf einen generellen Schwachpunkt des Lagers aufmerksam: „Abgesehen von den mit den Laserschneidanlagen verbundenen Stationen hatte das Lager nur eine Station, die Gabelstapler anfahren konnten und die sowohl der Ein- als auch der Auslagerung von Blechen diente“, beschreibt Friedhelm Osterhaus, zuständiger Projektleiter von profilsys, die damalige Situation. „Das stellte natürlich ein Nadelöhr für den Materialfluss dar.“ Außerdem war die Anlage bis zu diesem Zeitpunkt derart konfiguriert, dass bei der Ein- oder Ausgabe von Blechen die Arbeit des Regalbediengeräts (RBG) per Not-Aus unterbrochen werden musste. „Das haben wir durch eine im Boden verlegte Induktionsschleife gelöst, mit der das Einfahren des Staplers erkannt wird. Das RBG ist so programmiert, dass es weiterhin seine Aufgaben versehen kann, solange es dafür nicht die Gefahrenzone anfahren muss.“

    Einbau einer zweiten Station
    Dreeskornfeld berichtet: „Im Laufe der Jahre hatten wir uns mit dem Engpass, der seine Ursache auch im stückweisen Ausbau des Lagers hatte, arrangiert. Aber der Verbesserungsvorschlag von profil systems leuchtete uns natürlich sofort ein. Und, dass profil systems sämtliche dafür notwendigen Maßnahmen durchführen und die Änderungen gleich im Lagerverwaltungssystem einpflegen konnte, machte alles sehr einfach.“ Die Umbaumaßnahmen reichten vom Umbau der Stahlkonstruktion über die Konfiguration der Steuerungstechnik bis zu den entsprechenden Anpassungen des profiLag®-Lagerverwaltungssystems, in dem die neue Logistikstruktur natürlich berücksichtigt werden musste. Der Umbau dauerte nur zwei Wochenenden. „Die Mitarbeiter von profilsys waren wirklich schnell und wir sind sehr zufrieden mit der Lösung: Die Entkopplung von Ein- und Ausgabestation reduziert Wartezeiten und bringt uns einen deutlichen Leistungsgewinn“, fasst Dreeskornfeld zusammen.

    Ausblick
    Marcus Dreeskornfeld begrüßt es, dass profilsys die komplette Lagerinstandhaltung aus einer Hand bietet, von der Planung der Logistik und der Einrichtung der Software bis zu konkreten Umbaumaßnahmen und der Wartung des Lagers. „Wir werden dadurch komplett vom Aufwand entlastet, verschiedene Dienstleister koordinieren zu müssen. Und die Lösungen von profil systems haben Hand und Fuß.“ Das nächste Projekt ist bereits begonnen: Zurzeit erfolgt die Materialbestellung für die dezentralen Maschinenarbeitsplätze noch über einen zentralen Computer. „Dafür müssen unsere Mitarbeiter ihren Platz verlassen und holen sich die Bestellung dann selbst mit dem Stapler vom Lager ab“, erklärt Dreeskornfeld. „Da gibt es natürlich beträchtliches Optimierungspotenzial und das haben wir jetzt als Nächstes angepackt.“ profil systems wird alle Arbeitsplätze an Maschinen mit einem eigenen profiLag®-Terminal ausstatten und damit die Mitarbeiter in die Lage versetzen, das benötigte Material direkt von ihrem Maschinenplatz zu ordern. Entsprechend autorisierte Mitarbeiter werden dann ausschließlich für die Materiallogistik eingesetzt. „So minimieren wir Stillstandzeiten und erreichen eine erheblich bessere Auslastung unserer Kapazitäten“, so Dreeskornfeld. Die Stapler werden mit mobilen profiLag®-Terminals ausgestattet, sodass die Fahrer einen perfekten Überblick über das auf dem gesamten Betriebsgelände vorhandene Rohmaterial erhalten. Sie werden die anstehenden Fahraufträge einsehen können und die erledigten Aufträge einfach durch das Scannen der Barcodes an Warenträgern und Arbeitsplätzen vom Stapler aus bestätigen. Des Weiteren können im Mobilbereich alle relevanten Buchungen durchgeführt werden.

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  • emco

     

    profilsys modernisiert das zentrale Blechlager der emco Group

    Minimierung der Störanfälligkeit und Ausfallzeiten bei gleichzeitiger Optimierung der Effizienz und Bedienbarkeit

    Viele Unternehmen kennen das: In die Jahre gekommene Lager- und Produktionssysteme werden zunehmend störanfälliger, Ersatzteile werden nicht mehr hergestellt oder sind nur mit tage- bis wochenlanger Verzögerung erhältlich. Auch veraltete Software, für die keine weiteren Updates mehr programmiert werden, kann den Anforderungen an moderne vernetzte Lager- und Produktionslösungen nicht mehr genügen. Genau mit diesen Problemen sah sich die emco Group konfrontiert – und beauftragte die profilsys GmbH mit der Entwicklung und

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    (Bild 1 u. 2.) Moderne Lagerverwaltung für einfache Bedienung

    Umsetzung eines Modernisierungskonzepts für das unternehmenseigene STOPA Blechlager.

    Die emco Group mit Hauptsitz im emsländischen Lingen ist ein seit 1945 familiengeführtes Traditionsunternehmen in dritter Generation, das mittlerweile mehr als 1.200 Mitarbeitern beschäftigt und weltweit operiert. Zur Gruppe gehören die Marken emco, Novus, Dahle und emco Elektroroller mit einer vielschichtigen Produktpalette. Waschplatzlösungen, Auf- und Unterputzmodule fürs Bad, Lichtspiegelschränke, Badaccessoires, Eingangsmattensysteme, Schwimmbadroste, Luftdurchlässe, Lüftungssysteme, Locher, Tacker, Bildschirm-Tragarme, Schneidemaschinen, Aktenvernichter, Flip-Charts, Wandtafeln, Laminiergeräte, Luftreiniger, Elektroroller sowie Stromtankstellen sind nur einige der Produkte, die die emco Gruppe in ihren Werken herstellt.

    (Bild 3) emco Group mit Hauptsitz im emsländischen Lingen

    Blechlager entscheidend für die Produktion

    Da viele der Artikel aus Metall- bzw. Blechkomponenten gefertigt werden, kommt dem Blechlager eine zentrale Funktion innerhalb der Produktionsketten zu. Die eingelagerten Rohbleche werden durch verschiedene Prozesse, wie z. B. durch Stanzen, Lasern, Umformen und Biegen bearbeitet, anschließend zwischengelagert oder sofort den weiterverarbeitenden Abteilungen zugeführt. „In den letzten Jahren hatte sich die Störanfälligkeit des Lagersystems, beispielsweise durch den Ausfall von Steuerungs- und Antriebskomponenten, deutlich erhöht“, so Tobias Giese, Projektleiter der emco Group. „Dies führte zum zeitweiligen Stillstand des Lagers und wirkte sich in Folge negativ auf die weiteren Produktionsschritte aus. Einige der benötigten Ersatzteile für das Lagersystem waren vom Anlagenhersteller bereits abgekündigt, die Lieferzeit für noch verfügbare Ersatzteile lag teilweise bei ca. einer Woche. Hinzu kam, dass der Funktionsumfang unserer alten Lagersoftware sehr eingeschränkt war und keine Updates mehr entwickelt wurden. Wir mussten also handeln und eine Modernisierung durchführen.“

    Als weiteres Manko erwiesen sich in der Vergangenheit die teilweise langen Reaktionszeiten bei der Störungsbehebung durch die Anlagenhersteller. Deshalb hatte die emco Group bereits vor Jahren die Anlagenwartung an profilsys delegiert, um die Serviceverfügbarkeit deutlich zu erhöhen. Da lag es nahe, den Auftrag für die umfangreiche Modernisierung des Blechlagers ebenfalls an die Experten von profil systems, die den Maschinenpark der emco Group bereits im Detail kannten, zu vergeben.

    (Bild 4) Zentrales Blechlager innerhalb der Produktionskette

    Umfang der Modernisierung

     

    (Bild 5 u. 6) Gute Bedienbarkeit durch neue Steuerungskomponenten und profiLag®-Softwaremodule

    Grundlage für die Modernisierungsmaßnahmen war eine genaue Analyse des Anlagenzustands und eine Aufstellung der Ersatzteilverfügbarkeit sowie der Lieferzeiten für Komponenten, die noch nachbestellt werden können. Daraus ergab sich die Notwendigkeit des Austausches bzw. der Modernisierung folgender Anlagenbestandteile: die Erneuerung der Steuerungstechnik, zu denen u. a. die SPS, Buskomponenten, die Sensorik, Geber etc. gehörten sowie im Bereich der Antriebstechnik der Austausch der Fahr-, Hub- und Gabelmotoren sowie der Umrichter. Des Weiteren wurde die veraltete Lagerverwaltungs-Software durch individuell auf die Bedürfnisse der emco Group zugeschnittene profiLag®-Programmmodule inklusive leistungsfähigerer IT-Hardware ersetzt. Die Umstellung auf profiLag®, der Programmfamilie aus dem Hause profil systems, ermöglicht nun auch die Anbindung an das vorhandene ERP-System und verbessert die Bedienbarkeit erheblich. „Wir sind mit den Modernisierungsmaßnahmen sehr zufrieden“, zieht Tobias Giese für die emco Group ein positives Resümee. „Das gesamte System funktioniert sehr stabil. Durch die neuen Steuerungs- und Antriebskomponenten konnten wir die Ein- und Auslagervorgänge verkürzen und die Fahrwege des Regalbediengeräts optimieren, so dass wir jetzt noch effizienter arbeiten können.“ Auch die Softwareumstellung auf profiLag® verlief problemlos und wurde von den Mitarbeitern, die gründliche Einweisungen und Schulungen direkt nach der Inbetriebnahme bekamen, gut angenommen. Insbesondere die schematische Darstellung des Lagerzustandes erleichtert sowohl die tägliche Arbeit als auch – sollte es dennoch einmal zu einer Störung kommen – die Fehlersuche.

    Vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit

    Die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen fanden nicht während der normalen Produktionszeit, sondern zwischen den Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen 2015/16 statt, um Beeinträchtigungen weitestgehend zu vermeiden. „Das gesamte Projekt verlief reibungslos und war geprägt durch eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit profilsys“, fasst Tobias Giese zusammen. „Daher denken wir bereits darüber nach, eventuell in Zukunft unser Lagersystem durch eine zusätzliche Materialausschleusung mit einem Verfahrwagen und einem Scherenhubtisch zu erweitern. Ob und wann das genau sein könnte, steht allerdings noch nicht fest – wohl aber, dass wir nach den guten Erfahrungen auch diese Erweiterung gerne gemeinsam mit profilsys realisieren würden.“

    Eine sichere Basis für die Zukunft – neue Perspektiven durch Retrofit

    (Bild 7) Universeller Einsatz der profiLag®-Programmmodule

    Bei Retrofit-Projekten im Umfeld der Blechfertigung ist sehr spezielles Fachwissen gefragt. Das automatische Lagersystem versorgt hier oftmals eine vollautomatisierte Fertigung. Durch die Anbindung von Blechbearbeitungsmaschinen wie Stanzen, Laserschneidanlagen, Abkantpressen, Biegemaschinen oder ganzen Fertigungslinien sind die Blechfertiger sehr leistungsfähig und können sowohl Einzelteile als auch Großserien wirtschaftlich produzieren. Die enge Verzahnung von Lager- und Produktionstechnik und die Losgrößen bis zur Stückzahl eins erfordern bei der Anschaffung von Lagertechnik und Maschinen eine exakte Planung und Abstimmung der Komponenten. Doch wechselnde Marktbedingungen erfordern immer wieder Anpassungen der Lager- und Produktionstechnik. Auch die Anforderungen an die Leistungsmerkmale der einzelnen Komponenten ändern sich im Laufe der Zeit. So können z. B. aktuelle Schneidtechnologien zu einer deutlichen Produktivitätssteigerung führen. Wenn innerhalb einer eng verketteten Fertigung neue Komponenten wie beispielsweise eine neue Laserschneidanlage integriert werden sollen, dann ist die Wahl des Herstellers oftmals schon vorbestimmt: Nur Maschinen und Komponenten des Herstellers, der seine Technik bereits bei der Erstanschaffung angebunden hat, können in das System integriert werden. Die Softwareschnittstellen des Leitsystems – das dieser Hersteller in der Regel geliefert hat – sehen keine Möglichkeit vor, Maschinen anderer Hersteller zu integrieren. Daraus folgt, dass nicht immer die jeweils beste Lösung eingesetzt werden kann und der Maschinenanbieter bei dieser Anlage eine Monopolstellung besitzt.

    (Bild 8) Erleichterung der täglichen Arbeit durch Einsatz von profiLag®

    profilsys kennt diese Probleme genau und bietet für Anlagen ein Retrofit-Konzept an, das insbesondere eine neutrale Softwareebene schafft. Die Integration von Bearbeitungsmaschinen aller Hersteller ist damit möglich. Das Retrofit des Lagersystems mit seiner Antriebs- und Steuerungstechnik verschafft dem Anlagenbetreiber einen hohen Nutzen durch die verbesserte Verfügbarkeit. Der zusätzliche Einsatz von herstellerunabhängiger Software zur Steuerung des Gesamtsystems sorgt nicht nur für eine deutliche Effizienzsteigerung, sondern bildet auch die Basis für zukünftige Optimierungen und Erweiterungen des Systems mit neuester Maschinentechnik.

    (Bild 9) Optimierung des Regalbediengeräts durch neue Steuerungs- und Antriebskomponenten

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  • Goma - Lagermodernisierung. Eine Herausforderung

     

    Unter dem Motto „Maatwerk in Platwerk“, bietet das niederländischen Unternehmen GOMA maßgeschneiderte Blechbearbeitung. Das vollautomatische Blechlager wurde Mitte der 90er Jahre aufgrund der erhöhten Nachfrage von STOPA eingerichtet.

    Das Unternehmen hat einen Maschinenpark, der Geräte verschiedener Hersteller umfasst, darunter Stanzmaschinen von Trumpf, Laserschneidmaschinen von Trumpf und Mazak, aber auch Maschinen aus eigener Entwicklung, wie zum Beispiel Schweißautomaten oder auch Handlingroboter mit Anbindung an das Lager.

    Die Geschäftsleitung von GOMA beschloss Ende des Jahres 2007 den Wechsel auf ein neues ERP-System, da das bis dahin verwendete nicht mehr den gewachsenen Anforderungen entsprach. Die Wahl fiel auf Isah von Isah Business Software, das speziell auf die Ansprüche von Auftragsfertigen zugeschnitten ist. Doch die Anbindung des STOPA-Lagers gestaltete sich als Herausforderung. Als Hürde erwiesen sich hierbei die im Laufe der Jahre vorgenommenen Anbindungen von Maschinen unterschiedlicher Fabrikate.

    Da Programmierer von GOMA für diese Anbindungen wesentliche Modifizierungen vorgenommen hatten, war STOPA bei der jetzt erforderlichen Umstellung, bei der es speziell um Fragen der Softwareintegration ging, nicht der einzige Ansprechpartner. "Aber angesichts unseres heterogenen Maschinenparks (CNC, Trumpf, Mazak) benötigten wir eine einheitliche Lösung für alle Fabrikate" sagt Jan Oortgiesen, der Projektverantwortliche bei GOMA.

    Zwei auf einen Streich
    Trumpf hätte uns bei der Integration von Trumpf-Maschinen helfen können“, erzählt Jan Oortgiesen. „Aber wir brauchten eine einzigartige Lösung für alle Marken“. profilsys erledigte die Aufgabe in kurzer Zeit und zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers. Als Schnittstelle zwischen Maschinen, Lager und ERP-System dient jetzt das Softwaresystem profiLag®. GOMA beauftragte profilsys mit der Installation einer Lagerverwaltung und Auftragssteuerung für das STOPA-Lager. Auch bei GOMA richtete profilsys profiLag als zentrales Fertigungsleitsystem ein, über das die Maschinen, Produktionslinien und das Lager mit dem ERP verbunden sind. Anstelle der bis dahin verwendeten Lagerverwaltungssoftware von STOPA setzte profilsys das Modul profiLag® sms ein.

    profiLag® sms ist eine Universallagerverwaltung für Stückgutlager, die sich optimal auf Flachgut- und Langgutlager abstimmen lässt und eine vollautomatische Fertigung beispielsweise mit Trumpf-, Bystronic- oder Prima-Maschinen ermöglicht. Zur Kopplung an SPS verfügt die Software über TCP/IP-, serielle, MPI- und Profibus-Schnittstellen. Der Funktionsumfang ist mit unterschiedlichsten Modulen fast beliebig erweiterbar, wie beispielsweise zur Anbindung an Stanz- und Lasermaschinen, zur Verwaltung mehrgassiger Lager, auch mit kurvengängigen Regalbediengeräten oder zur Integration von Gabelstaplern.

    Reibungslose Umstellung
    „Die Umstellung verlief problemlos, profilsys blieb bei der Durchführung der Maßnahmen genau im geplanten Zeitrahmen“, resümiert Oortgiesen. „Wir sind mit der Arbeit und der Lösung von profilsys sehr zufrieden“. Bereits wenige Monate später beauftragte GOMA profilsys erneut, diesmal mit der Integration einer Trumpf L3030 mit dem neuen Kompaktladersystem. Hier übernahm profilsys Anpassungen der Steuerung und der Software an das STOPA-Lagersystem.

    profiLag® Leitsystem
    „Mit profiLag® haben wir eine sehr flexible und skalierbare Leitsystemlösung“, so Oortgiesen. „Und bei der Integration neuer Maschinen haben wir freie Auswahl und sind nicht auf die Produkte bestimmter Hersteller beschränkt.“ Zum kommenden Jahreswechsel werden die Lagerspezialisten ein weiteres Mal im Auftrag von Goma anrücken. „Dann wird profilsys die S5- durch S7-Steuerungen ersetzen und alle DC-Motoren im Lager gegen wartungsarme AC-Motoren tauschen.“

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  • Höcker Polytechnik - Integration neuer Elemente im Lager

     

    Seit 1962 konzipiert, plant und baut Höcker Polytechnik lufttechnische Anlagen, Brikettiersysteme und Sonderlösungen für Industrie- und Handwerksbetriebe, die von mobilen Entstaubern bis hin zu Großfilteranlagen mit Kapazitäten von mehr als 300.000 m³/h reichen. „Blech ist der zentrale Rohstoff für Absauganlagen“ erklärt Christan Vennemann, Geschäftsführer der Produktion und Logistik von Höcker Polytechnik. Durch gute Auftragslage die Grenzen der Leistungsfähigkeit erreicht war, plante die Firma Höcker Polytechnik die Anschaffung einer neuen, schnelleren Stanz- /Nibbelmaschine einer Laserschneidmaschine.

    ERSTES AUSWAHLKRITERIUM: BLECHLAGER
    In einem weiteren Entscheidungsschritt galt es nun, die in Frage kommenden Maschinenhersteller auszuwählen. Venneman brauchte kein neues Lager, weil er dieses bereits mit profilsys optimiert hatte. Er benötigte eine Maschine, die sich gut in die bestehende Logistik integrieren lässt und keinen eigenen Speicher besitzt, der nicht in das vorhandene Lagerkonzept passt. Nur zwei Anbieter erfüllen die geforderten Bedingungen.

    ZWEITES AUSWAHLKRITERIUM: KOOPERATION DER DIENSLEISTER
    Da profilsys früher die Modernisierung des Lagers Höcker Polytechnik durchgeführt hatte, überlegte Vennemann nicht lange. „Wir haben mit profilsys sehr gute Erfahrungen gemacht, deshalb war uns es sehr wichtig, auch weiterhin mit diesem Spezialisten zusammen zu arbeiten“, erzählt Vennemann. Dadurch ergab sich ein weiteres Kriterium für die Wahl des Maschinenlieferanten. „Wir erwarteten eine Zusammenarbeit mit profilsys und eindeutig geregelte Zuständigkeiten. Deswegen machten wir es zur Bedingung, dass sich der Maschinenhersteller mit profilsys auf eine gemeinsame Vorgehensweise zum Anschluss der neuen Stanz-/Nibbelmaschine an das bestehende Lager einigt. Wir wollten aber mit der Koordination der Auftragnehmer so wenig wie möglich zu tun haben“, beschreibt Vennemann die Vorgaben. Trumpf zeigte sich mit diesem Vorgehen einverstanden und erhielt den Auftrag. Höcker Polytechnik bestellte eine Trumpf TruPunch 5000.

    REIBUNGLOSE ZUSAMMENARBEIT VON TRUMPF UND PROFILSYS
    Um die vollautomatische Rohteilversorgung der Stanze zu realisieren, kümmerte sich profilsys um Anbindung der Lagermanagement-Software profiLag® an TruTops, das Programmiersystem für die Trumpf-Maschine. Die Leitrechner-Software profiLag® aus dem Hause profilsys ermöglicht die Integration von Auftragssteuerung, Bestandsführung, Fehlteilmanagement und Betriebsdatenerfassung auf einer leicht bedienbaren Oberfläche sowie eine übersichtliche Visualisierung der Lager- und Anlagenbelegung. Zudem führte profilsys den notwendig gewordenen mechanischen Umbau des Lagerwagens durch, der die Rohbleche aus dem Lager zur Beladeeinheit der Stanze transportiert. Das gesamte Projekt – einschließlich der Montage der Maschine, der Softwareintegration und der mechanischen Anpassungen – war innerhalb von sechs Wochen abgeschlossen. „Das war sauberes Teamwork“, resümiert Vennemann. „Die Kooperation zwischen Trumpf und profilsys verlief reibungslos und produktiv. Wo zwei unterschiedliche Fachdisziplinen zusammentreffen, gibt es ansonsten oft Dispute, bei denen die Auftraggeber mit gegenseitigen Schuldzuweisungen gequält werden. Bei unserem Projekt gab es nichts dergleichen, alles ging sehr glatt und professionell über die Bühne – ein großes Lob an beide Unternehmen".

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  • Kuipers - Komplettmodernisierte Logistikanlage

     

    Nach der Abkündigung der jahrelang genutzten Lager-Software und Hardware-Problemen bei der elektronischen Lagersteuerung benötigte KUIPERS CNC-Blechtechnik in Meppen einen Spezialisten, der die Instandhaltung schnell, unkompliziert und vor allem nachhaltig garantieren konnte und fand bei profilsys genau das, was gebraucht wurde.

    Lagersoftware abgekündigt. Und nun?
    Der technische Fortschritt lässt Anlagen im Laufe der Zeit veralten. Ersatzteile sind nicht mehr oder nur noch schwer lieferbar, das IT-Umfeld verändert sich, Schnittstellen zu neueren Systemen passen nicht mehr. Genau das ist KUIPERS passiert. Das Lager wurde bereits 2005 errichtet. So war die zeitgleich in Betrieb genommene Software in die Jahre gekommen und wurde vom Hersteller abgekündigt.

    Als man sich bei KUIPERS noch Gedanken über die Umstellung machte, kam es im Blechlager zu einem ernsthaften Positionierproblem mit dem Regalbediengerät der Lagersteuerung, mit dem Ergebnis, dass die Produktion gestoppt werden musste. „Wir hatten große Schwierigkeiten, das Problem einzugrenzen“, erinnert sich der Betriebsleiter, Michael Kuipers. Bei der Suche nach einem geeigneten Dienstleister kam man auf profilsys zurück, da der Lageroptimierer auch angesichts schwieriger Fälle für seine umfassende Kompetenz bekannt ist.

    Das Dienstleistungsangebot von profilsys ist ungewöhnlich breit angelegt – der Lageroptimierer beschäftigt neben IT-Experten ein Allrounder-Team aus Elektrikern, Mechanikern, Programmierern und Logistikern, die annähernd sämtliche Arbeitsschritte, die im Rahmen von Modernisierungen anfallen, selbst durchführen.

     

    Dem Experten-Team gelang es in nur sechs Stunden die Funktionsfähigkeit des Lagers wieder herzustellen. „Diese gute Leistung überzeugte uns, dass die Option eines profiLag®-basierten Lagerleitsystem am besten ist“.

     

    Zuverlässigkeit ist die Hauptsache
    „Unsere wichtigsten Ansprüche an ein neues Lagerverwaltungssystem bestanden darin, dass es unbedingt zuverlässig und über große Zeiträume störungsfrei arbeiten musste. Dazu gehört für uns nicht nur eine ausgefeilte Software, sondern auch ein Service, auf den wir uns in jedem Fall verlassen können", erläutert Kuipers. profilsys implementierte profiLag® als Lagerverwaltung, führte aber auch weitere notwendige Modernisierungen durch. Die profiLag®-Lösung ermöglicht das System durch die unterschiedlichen Module den Veränderungen anzupassen und die Funktionalität bei Bedarf jederzeit zu erweitern.

    profilsys hat vor dem Hintergrund langer praktischer Erfahrung in der Lagermodernisierung mit profiLag® ein eigenes Universallagersystem entwickelt. Die Lagersoftware basiert auf modularer Architektur, vielfältigen optional erweiterbaren Funktionen, verschiedensten Schnittstellen und einer Herstellerunabhängigkeit. Auf dieser Grundlage lässt sich die Lagersoftware praktisch an alle Anforderungen ideal anpassen.

    Das Lager besteht genaugenommen aus zwei Lagern mit jeweils eigenem Regalbediengerät, die aber über eine Transportverbindung miteinander verbunden sind und von profiLag® einheitlich verwaltet werden. Neben der Installation eines neuen Leitrechners wechselte profil systems auch die alte SPS aus. Auch die alten Wegmesssysteme der Regalbediengeräte wurden gegen ein verschleißfreies optisches Sensorsystem ausgetauscht. Dadurch wurde die Wahrscheinlichkeit von Fehlfunktionen verringert. Durch das profiLag®-basierte Leitsystem sind nun auch erstmalig alle Fertigungsschritte transparent.

    Es sollte betont werden, dass die alten Terminals, die mit vielen Maschinen verbunden sind, verbleiben konnten. Das profilsys Team ermöglichte die Kommunikation zwischen den beiden Systemen und hat KUIPERS unnötige Kosten erspart. Die Umstellung lief problemlos. profilsys hat eine wirtschaftliche Lösung gefunden, die zum einen den Anforderungen des Lagers in vollem Umfang gerecht wird und zum anderen langfristig verfügbar und absolut zuverlässig ist.

     

    Von der Schmiede zum High-Tech-Blechbearbeiter
    KUIPERS CNC-Blechtechnik begann im Jahr 1924 mit der Gründung einer kleinen Schmiede in Meppen. In den 50er Jahren begann die Firma mit der Fertigung von Aluminium-Fenstern und -Türen und stieg 1986 in die Blechbearbeitung ein. Seit 1989, dem Jahr der Erstanschaffung einer CNC-Stanz-Nibbelanlage von Trumpf, beschleunigte sich das Wachstum des Familienunternehmens rasant. 1990 gliederte das Unternehmen die CNC-Blechbearbeitung aus und gründete die KUIPERS CNC-Blechtechnik GmbH.

    Rund 290 Mitarbeiter fertigen Produkte für den Landmaschinen- und Fahrzeugbau, den allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau sowie für den Bereich der regenerativen Energieerzeugung. Der Maschinenpark umfasst derzeit unter anderem 16 Laserschneid- und Stanzmaschinen, über 20 Maschinen zum Abkanten und Umformen sowie mehrere Schweißroboter. Zudem bietet KUIPERS jede Form der Weiterbearbeitung und Oberflächenveredelung an. Dafür, dass der Materialnachschub nicht ins Stocken gerät, sorgt ein vollautomatisiertes Blechlager mit einer Kapazität von 4.560 Tonnen.

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  • MBH - Intelligente Schnittstellen verknüpfen ERP- und Intralogistiksystem


    Retrofit des Blechlagers und neue Software zur Fertigungssteuerung
    Die Modernisierung der SPS Steuerung des Blechlagersystems durch die Firma prosys GmbH ermöglichte auch die Einführung
    eines neuen Softwaresystem zur Lagerverwaltung und Fertigungssteuerung (MES). Durch die Integration von Trumpf
    Laser und Stanzanlagen in den Informations- und Materialuß mit dem Softwaresystem proLag®X können alle Informationen
    an die Maschinen und Arbeitsplätze verteilt werden und auch alle Rückmeldungen und Bestandsinformationen online
    dem ERP system zur Verfügung gestellt werden. Da die proLag Software optimal mit der optimierten SPS Steuerung
    zusammenarbeitet sind automatisierte Abläufe und Rückmeldungen sicher und zuverlässig möglich. Neben der Verbesserung
    der Verfügbarkeit sichert das Retrot so auch den Informationsuss.

    Erfolgreiche Unternehmen wollen und müssen ihre Systeme und betrieblichen Abläufe permanent optimieren und an die sich schnell ändernden Marktbedingungen anpassen. So auch das Unternehmen MBH Maschinenbau & Blechtechnik GmbH, ein renommierter Systemlieferant mit 220 Mitarbeitern aus Ibbenbüren, dessen Kerngeschäft die System- und Komponentenfertigung sowie die Herstellung kompletter Maschinen und Anlagen ist. MBH überzeugt als Experte in der Verarbeitung von Blech und das für alle Branchen. Vom Landmaschinenbau über die Lebensmittelindustrie bis hin zur Medizintechnik. Anspruchsvolle Maschinenverkleidungen, komplizierte Chassis, abnahmepflichte Druckbehälter zählen u.a. zu dem Produktionsprogramm. Doch was tun, wenn alle Optimierungspotenziale vermeintlich ausgeschöpft sind? Oft gibt es trotzdem noch bislang unentdeckte Möglichkeiten, die Produktivität zu steigern. Diese stecken allerdings zumeist nicht in, sondern zwischen den Abteilungen. Denn das entscheidende Problem ist oftmals der Informationsfluss über die Abteilungsgrenzen hinweg. Eindeutige Informationen stellen das höchste Gut eines Unternehmens dar. Gerade deshalb ist es essenziell, alle Abteilungen mit allen benötigten Informationen zu versorgen.

    Mit Schnittstellen zu Transparenz
    Ein ERP-System integriert Informationen aus nahezu allen Geschäftsbereichen. Es setzt sich aus einer Vielzahl verschiedenster Module zusammen und regelt die betrieblichen Abläufe weitestgehend abteilungsübergreifend. Die Vielfalt der ERP-Funktionen ist dabei aber leider oft nachteilig. Zahlreiche Methoden zur Datenverarbeitung gehen nicht ausreichend ins Detail. Die Folge sind ungenaue oder fehlende Auswertungen. Intralogistiksysteme, wie das von profilsys, liefern die Lösung zu vollumfänglicher Transparenz. Die Herausforderung bei der Implementierung eines solchen Intralogistiksystems liegt darin, alle bestehenden Daten so zu verknüpfen, dass sie ohne Informations- und Komforteinbußen noch aussagekräftiger genutzt werden können. Durch die intelligenten Schnittstellen der profiLag®x-Programmfamilie zu den unterschiedlichsten ERP-Systemen lassen sich alle Informationen vollständig zusammenstellen.

    Stets verfügbare, eindeutige Daten

    Zur zentralen Datenverwaltung und Steuerung der Geschäftsprozesse nutzt die MBH Maschinenbau & Blechtechnik GmbH ein ERP-System. Da dessen Funktionen der Warenwirtschaft und Produktion jedoch nicht ausreichend ins Detail gehen, setzen viele Unternehmen auf die Anbindung eines breitgefächerten Intralogistiksystems. MBH vertraut dabei auf die Intralogistiksysteme der profiLag®x-Familie. Die Anforderung ist, Informationen aus ERP- und Intralogistiksystem transparent bereitzustellen und eine ständige Kommunikation beider zu schaffen. Die Schnittstellen, die profilsys nutzt, sorgen dabei für einen automatischen Datenabgleich. Das Ergebnis sind eindeutige Informationen, was die Datenqualität erheblich steigert.

     

     

    Informationen werden aufgedeckt

    Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten für den Datenaustausch. Standardmäßig wird der Austausch über Webservices vorgenommen. Je nach Kundenwunsch kann er aber auch über Datenbankschnittstellen oder CSV-Dateien erfolgen. Bei MBH erfolgt der Datenaustausch über CSV-Dateien. Das ERP-System verbucht im ersten Schritt den Wareneingangsbeleg und leitet die Informationen über die vereinnahmte Menge an profiLag®x weiter. Die entsprechende Ware wird daraufhin im Lager auf dem entsprechenden Ladungsträger deponiert und vom profiLag®x verwaltet. Ein großer Vorteil der Software von profilsys ist die genaue Lagerortbestimmung auf Ladungsträgerebene. ERP-Systeme geben Auskunft über den Lagerort, beispielsweise das Kommissions- oder Produktionslager. profiLag®x hingegen gibt eine Bestandsauskunft nicht nur über den Lagerort, sondern auch über den Ladungsträger und den exakten Lagerplatz. Sobald im ERP-System ein Fertigungsauftrag erzeugt wird, erhält profiLag®x alle relevanten Daten, z. B. in welchem Fertigungslos (Pool) die Artikel gefertigt werden sollen, Artikelstammdaten, Angaben zur Chargenpflicht, Materialkategorie oder Bestandsrelevanz etc. Nach der Produktion werden die vervollständigten Daten, z.B. mit Verbräuchen, Chargen, Fertigteilmengen von profiLag®x ans ERP-System gemeldet. Alle Schritte der Informationsweitergabe passieren vollautomatisch im Hintergrund. Selbstverständlich wird auch jede Bestandsveränderung, die aktiv im Lager und in profiLag®x vollzogen wird, dem ERP-System genau mitgeteilt. Deswegen bietet die Software von profilsys auch einen erheblichen Mehrwert bei der Inventur. profiLag®x benachrichtigt das ERP-System detailliert über alle Bestandsinformationen, so dass die Inventur schneller und reibungsloser erfolgen kann.

     

     

    Zufriedenheit auf beiden Seiten

    Die Implementierung der Schnittstellen erfolgte lückenlos im Zuge eines Retrofits bei dem die auch SPS Steuerung des Lagers durch profilsys ersetzt wurde. Durch die schnelle und präzise Ausführung konnte ein Anlagenstillstand bei der Anbindung der Systeme möglichst gering gehalten werden. MBH und profilsys betonten nach den Optimierungsmaßnahmen die gute und effektive Zusammenarbeit. Herr Lehmann, IT-Manager von MBH, resümiert: „Alle Anforderungen und Wünsche konnten einwandfrei umgesetzt werden. Wir sind sehr zufrieden und freuen uns, dass wir unsere Lagersituation einfacher und optimaler gestalten konnten.”

     

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  • Stallkamp - Transparenz

     

    46.000 m² Produktions- und Lagerfläche bei Stallkamp – profiLag® sorgt für Transparenz
    Seit der Gründung vor 40 Jahren ist das Unternehmen Stallkamp, ein Hersteller von landwirtschaftlicher Fördertechnik, Edelstahlbehältern, Pumpen und Rührwerken, ständig gewachsen – auch wortwörtlich: Die einst 300 m² große Produktionsfläche hat sich auf mittlerweile 46.000 m² vervielfacht. Ein Problem ergab sich allerdings bei der Einheitlichkeit der Lagerlogistik, die nicht mit dem Wachstum Schritt hielt, immer mehr Insellösungen umfasste und umfangreiches Erfahrungswissen der Mitarbeiter voraussetzte. Nun hat der Lageroptimierer profilsys mit seinem Softwaresystem profilag® eine durchgängige Lösung für die Lagerverwaltung geschaffen, mit der Stallkamp erstmals auch seine Kardex-Lagersysteme zentral erfassen kann.

    Stallkamp-Anlagen: Von Hühnereiern bis Biogas
    Für manche mag es im wahrsten Sinne des Wortes ein anrüchiges Geschäft sein, doch für Stallkamp ist es ein Wachstumsgeschäft mit Innovationspotenzial: Die Rede ist von der Lagerung und Aufbereitung von Gülle, Biomasse und Abwässern im landwirtschaftlichen Umfeld. Die Erfolgsgeschichte begann 1973, als der Diplomingenieur Erich Stallkamp im niedersächsischen Dinklage ein Unternehmen zur Produktion von Antriebssystemen für Fütterungs-, Entmistungs- und Eiersammelanlagen gründete. 1984 stellte das Unternehmen dann eine Weltneuheit vor: In diesem Jahr wurde der Einsatz seines Güllelagers aus dünnwandigen Edelstahlblechen in der Landwirtschaft genehmigt. Stallkamp Edelstahl-Lagerbehälter erwiesen sich als weltweiter Erfolg. Aus dieser Entwicklung ging der aus verschraubten Edelstahlblechen konstruierte Güllehochbehälter hervor, der ebenfalls bis heute ein Erfolgsprodukt ist. Später erschlossen sich die robusten und langlebigen Edelstahlbehälter von Stallkamp als Abwasserbehälter neue Einsatzbereiche in der Industrie. 1985 erweiterte Stallkamp seine Tätigkeiten um die Entwicklung und Produktion von Tauchkreiselpumpen, in den folgenden Jahren kamen weitere Pumpenarten und Rührwerke hinzu. Zum Ende des ausgehenden Jahrtausends stieg Stallkamp mit dem weltweit ersten Fermenter aus Edelstahl ins Biogasanlagen-Geschäft ein und gründete mit einem Partner die WELtec Bio PowerGmbH zur Errichtung kompletter „schlüsselfertiger“ Biogasanlagen aus Edelstahl. Heute konstruieren und produzieren rund 200 Mitarbeiter mit modernsten CNC-Fertigungsmaschinen die Produkte für den weltweiten Markt. Die außergewöhnliche Fertigungstiefe der Produktion stellte Stallkamp auch vor logistische Herausforderungen: Die hausinternen Produktionsbereiche umfassen neben der Blechbe- und -verarbeitung auch Abteilungen für die Zerspanung, dem Fügen und der Pulver- und Nasslackierung sowie Endmontagelinien. Außerdem stellt das Unternehmen in seinem eigenen Motoren- und Getriebebau pro Jahr rund 60.000 Getriebemotoren her.

    Expertenwissen erhält Ordnung im Lager
    Mit dem Anwachsen der Lagerflächen und der Auslagerung vormontierter Teile über das immer größer werdende Firmengelände stellte sich bei Stallkamp ein typischer Nebeneffekt des Erfolgs ein, der vielen expandierenden Unternehmen im Fertigungssektor bekannt sein dürfte: Während die Produktivität den wachsenden Auftragszahlen angepasst werden muss, ist die Lagerlogistik zunächst zweitrangig. Erweiterungen des Lagers werden erst einmal improvisiert – aber nicht umsonst besagt ein Sprichwort, dass nichts dauerhafter sei als Provisorien. Mit dem Wachstum des Betriebs entstanden verschiedene Lagerarten, die sehr unterschiedliche Anforderungen an eine zentrale Verwaltung stellen. So verfügt Stallkamp über ein rund zwanzig Jahre altes Blechlager von Stopa, ein weiteres, selbsteingerichtetes Blechlager, ein selbsteingerichtetes Halbfertigwaren-Hochregallager sowie über fünf dynamische Lager- und Bereitstellungssysteme von Kardex. Daneben entstanden auf dem riesigen Firmengelände immer mehr Lagerorte für Arbeitsmaterial, vormontierte und fertige Teile sowie das Versandgut. Die teils auf Stellflächen, teils in Regalen geordneten Lager erstrecken sich über Innenräume und Außengelände. Die unzureichenden elektronischen Verwaltungsmöglichkeiten der zunehmenden Insellösungen wurden durch die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter kompensiert. „Unsere Mitarbeiter konnten zwar mit dem gewachsenen System arbeiten“, beschreibt Thomas Pohler, Geschäftsführer von Stallkamp, die Situation vor der Lagermodernisierung. „Aber es war für uns klar, dass wir die Lagerlogistik auf ein einheitliches und ausbaubares Fundament stellen mussten, um effizienter zu werden und unser Wachstum nicht zu gefährden. Auch wenn sich bisher alle im Betrieb mit den bestehenden Anforderungen arrangiert haben, so wurden viele der Behelfslösungen nicht ausreichend dokumentiert. Die nicht standardisierten Abläufe erweisen sich dann als Hindernis für die zügige Einarbeitung neuer Mitarbeiter.“

    Anforderungen für die Lösung
    Stallkamp suchte nach einer ausbaufähigen Lösung, mit der einerseits die übersichtliche Verwaltung sämtlicher Lager und Bestände einschließlich der automatisierten Blechlager in einem System realisiert werden konnte und die andererseits die erforderlichen Schnittstellen hat, um alle Daten transparent dem bestehende ERP-System proAlpha zur Verfügung zu stellen. „Was wir brauchten, war ein Lagerspezialist mit viel Erfahrung, der uns zur sinnvollsten Lösung beraten und das direkt und flexibel umsetzen konnte“, erklärt Pohler. „Wir hätten im Vorfeld gar nicht genau benennen können, was alles für so ein Projekt nötig gewesen wäre. Eine vollständige Anfertigung eines Pflichtenheftes wäre uns nicht leicht gefallen. Aber mit profilsystems war das alles kein Problem. Die wussten, was zu tun ist.“

    profiLag®
    Das modulare Universallagersystem profiLag® verbindet unterschiedliche, heterogene Lagerbereiche zu einem virtuellen, einheitlich verwaltbaren Lager und vereinfacht damit die Organisation und den Gesamtüberblick über die Materialbestände sowie Warenein- und ausgänge erheblich. Über die vielfältigen Schnittstellen von profiLag® lassen sich unterschiedliche Systeme zur Registrierung von Materialbewegungen, wie Handscanner, Staplerinformationsterminals oder PC- Arbeitsplätzen einfach anbinden und deren Daten zur ständigen Aktualisierung der Lagerbestand verwerten. Darüber hinaus ist in die Software ein Staplerleitsystem mit Wegeoptimierung integriert und berücksichtigt in der Lagerverwaltung auch Güter, die sich zum Transport auf LKW befinden. Auf diese Weise gestattet profiLag® eine lückenlose Nachverfolgung, stellt alle Bestandsinformationen bereit und visualisiert sämtlicher Materialbewegungen.

    Die Chemie muss stimmen – Bewertung der Zusammenarbeit
    profilsys war Stallkamp bereits durch einen früheren Auftrag bekannt, bei dem der Lageroptimierer eine neue Stanz-Maschine an das Stopa-Lager angebunden und die Sensoren im Lager erneuert hatte. Die Bündelung umfassender Kompetenzen und die Arbeit mit einer eigenen Universallagersoftware, die sich völlig herstellerunabhängig in heterogenen Maschinen- und Anlagenparks einsetzen lässt, sind Alleinstellungsmerkmale von profilsys. Das Dienstleistungsangebot im Bereich Lageroptimierung und -modernisierung reicht von der Projektierung über die konkrete Umsetzung bis zur Wartung der fertiggestellten Lösung. Für blechverarbeitende Produzenten, die ihr Lager anpassen, umrüsten, modernisieren oder überhaupt automatisieren wollen, ergibt sich häufig das Problem, dass Dienstleister nur auf Teilbereiche wie Mechanik, SPS-Programmierung oder EDV spezialisiert sind. Während aber technische Fachkräfte häufig nicht über das Fachwissen verfügen, das zur optimalen Konzeptionierung der Logistik nötig ist, berücksichtigen Vertreter für ERP-Software allzu oft nur die theoretischen Aspekte. Dagegen besteht das profilsys-Team aus Logistikspezialisten Mechanikern, Elektrikern und Programmierern, die auf umfassende Erfahrungen aus Projekten jeder Größenordnung zurückgreifen können. „Die Zusammenarbeit mit profil systems war denkbar unkompliziert und sehr zielorientiert“, resümiert Pohler. „Wir mussten uns bei Thomas Clausmeyer und seinem Team nicht lange mit Erklärungen aufhalten. Sie haben gleich begriffen, worum es geht und machten uns umgehend die passenden Vorschläge zur Projektdurchführung. Die Vorgehensweise von profilsys machte ein Pflichtenheft praktisch überflüssig. Wo Nachbesserungen nötig waren, hat profilsys das gleich ohne jeden Aufwand geregelt. Da hat einfach die Chemie gestimmt.“

    Fazit
    Hat sich die Neustrukturierung bereits ausgezahlt? „Die Frage ist nicht ganz einfach in Zahlen zu beantworten“, resümiert Pohler. „Wir haben ja keinen unmittelbaren Vergleich, um exakt sagen zu können, welcher Schritt uns wie viel Personaleinsparungen gestattet. Aber in jedem Fall ist die neue übersichtliche Lagerhaltung unverzichtbar für unser weiteres Wachstum. Wir können alle Prozesse nun sauber getrennt analysieren und haben praktisch zu jedem Zeitpunkt Inventur.“

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  • Viessmann - Modernisierte Verwaltung im Blechlager

     

    Die Viessmann Kältetechnik AG gehört europaweit zu den fünf größten Herstellern im diskontinuierlichen Bereich: Von der Viessmann Kältetechnik AG werden Kühlzellen, Kühlaggregate und komplexe Kühlräume nach einem modularen Baukastensystem – nach kundenspezifischem Maß, sowie Reinraumsysteme für Wand- und Decken gefertigt. Allein bei den Türen bietet die Viessmann Kältetechnik AG über 1.000 unterschiedliche Varianten, von Schiebetüren, Drehtüren, über Pendeltüren, bis hin zu Luken-Türen an.

    Klinikum Großhadern in München                                                                                                                                                                                      Kühlräume der Münchner Konditorei Eisenrieder

    Wie organisiere ich meine Fertigung?
    Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit eines produktiven Unternehmens ist eine gut organisierte Fertigung. Das erste Glied in der Produktionskette ist das Lager, in dem die verschiedenen Blechkomponenten geortet und von dort zur Fertigung transportiert und weiterverarbeitet werden. Deshalb stellt die Viessmann Kältetechnik AG an eine Lagerverwaltung hohe Ansprüche: Wo es geht, sollen Abläufe automatisiert werden, die Transportreihenfolge muss flexibel und veränderbar und die Maschinen jederzeit austauschbar sein. Im Blechlager der Viessmann Kältetechnik AG werden sowohl Rohmaterial als auch Halbfertigteile gelagert. „Das Problem war, dass die Terminals und die Steuerung des Blechlagers veraltet waren. Uns war bewusst, dass wir hier die Lagerverwaltung umstrukturieren müssen, um bei weiterem Wachstum zuverlässig und kundenspezifisch fertigen zu können“, berichtet Steffen Reinhardt, Betriebsleiter bei Viessmann Kältetechnik AG.

    Umrüstung des Blechlagers
    Das Team von profilsys rüstete das Lager um, ohne es komplett zu erneuern. Die vorhandene Anlage wurde im Hinblick auf die Fertigung von kundenspezifischen Aufträgen an ein neues Lagerverwaltungssystem angepasst. „Der erste große Schritt betraf die Automatisierung der Fertigungsabläufe“, berichtet Thomas Clausmeyer, Geschäftsführer von profilsys. Mit der neuen Anlagenflexibilität konnten die Rüstzahlen von Losgröße 200 auf Losgröße fünf reduziert werden.“ Vorher waren kurzfristige Produktionsänderungen nicht möglich, denn Abläufe konnten ad hoc nicht überholt oder verändert werden. Der Ablauf sah zwangsläufig vor, dass Einlagerung und Auslagerung der Paletten immer im Wechsel geschehen mussten. Dank der Umrüstung des bestehenden Lagers kann die Viessmann Kältetechnik AG nun auch „just-in-time“ fertigen und die Lagerbestände dabei niedrig halten. „Wir haben einen Lego-Baukasten für unsere Kühlzellen“, so Reinhardt. Jede Kühlzelle oder jeder Kühlkomplex ist ein Einzelauftrag. Jetzt ist das Überholen von Produktionswegen möglich. Für die Maschine ist jede Fertigung ein neuer Auftrag, auch wenn nacheinander ähnliche oder gleich große Teile verbaut werden. Das neue Lagerleitsystem enthält eine Lagerverwaltung, eine Materialflusssteuerung und eine Hostanbindung zum ERP-System.

    Disposition im PPS
    Das Angebot von profilsys enthielt alle Komponenten, um die Kommunikation vom Master-PC zur SPS mit dem Netzwerkprotokoll TCP/IP zu ermöglichen und um unter dem Betriebssystem Windows Interprozesskommunikation und dynamische Objekterzeugung zu erlauben. Die profiLag®-Software von profil systems erlaubt den Zugriff auf die SPS, um Steuerungsparameter zu verändern. Die Disposition wird von einem Produktionsplanungs- und Steuerungssystem (PPS) mit AS 400 organisiert. Das PPS-System gewährleistet kurze Durchlaufzeiten, die Termineinhaltung, optimale Bestandshöhen und die wirtschaftliche Nutzung der Betriebsmittel. Die PCs, die an das Netzwerk angeschlossen sind, bieten jetzt Visualisierungen der Produktionsvorgänge vor Ort an. Außerdem wurde ein Fernwartungszugang installiert, damit der Anwender auch aus größeren Entfernungen auf das Lagersystem zugreifen kann.

    Ausgereiftes Tool
    Das Blechlager der Viessmann Kältetechnik AG ist herkömmlich ein STOPA-Lager. STOPA gehört weltweit zu den führenden Lieferanten von automatischen Lager- und Bereitstellungssystemen. Sämtliche STOPA-Lagersysteme sind modular konzipiert. Dadurch kann für jede Problemstellung eine optimale Lösung realisiert werden. Dies bedeutet die Lagerung sowohl flächiger als auch kubischer Güter inklusive ihrer Bereitstellung zu umgebenden Fertigungsbereichen und Logistik aus einer Hand. Es ist nicht das erste STOPA-Lager, das von profilsys umgerüstet wurde. „Mit profilsys mussten wir nicht erst die Grundlagen erarbeiten, was die Lage stark vereinfachte“, erklärt Reinhardt. Die Lösung wurde mit Standardsoftwarekomponenten realisiert. Die profiLag® Module basieren auf dem Windows-Betriebssystem und sind für Standard Rechnersysteme ausgelegt. „Das Besondere an der Zusammenarbeit mit profilsys war, dass das Team gut vorbereitet war und das Tool ausgereift ist“, so Reinhardt. Der Umrüstung ging eine detaillierte Planungsphase voraus. Der Umbau bei der Viessmann Kältetechnik AG selbst dauerte eine Woche und verlief reibungslos. Innerhalb dieser Zeit wurde die neue Soft- und Hardware nach dem Prinzip „plug and play“ statt „plug and pray“ installiert und in Betrieb genommen. Im Anschluss konnte die Produktion unmittelbar wieder aufgenommen werden, während sie noch auf letzte Feinheiten getestet wurde.

     

     

    Anpassungs- und Inbetriebnahmeleistungen
    profilsys hat für eine Erweiterung der Bedienmöglichkeiten die Basis geschaffen. Die Viessmann Kältetechnik AG möchte in Zukunft auch die Maschinen flexibel austauschen und zusätzliche Applikationen einbinden können. Die Viessmann Kältetechnik AG hätte mit ihrem Umbauwunsch auch direkt zu einem Lagerspezialisten gehen können, das Unternehmen suchte aber hauptsächlich einen Lieferanten, der die Brücke zwischen Blechspezialist und Lagerlieferanten schlägt. Deshalb kam profil systems in die engere Auswahl. „Ein Lagerlieferant möchte seinen Kunden ein neues Lager verkaufen. profilsys bietet dagegen ein Software- und Steuerungspaket an und ist Maßschneider der Lösung“, so Reinhardt. „Wir haben das Vertrauen gegenüber dem Lieferanten durch Kontrolle ergänzt.“ profilsys wurde aus dem Portfolio der Lieferanten ausgewählt, weil profilsys gleich auf Details zu sprechen kam. „Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn der Lieferant gleich durchblickt und Details anspricht.“

    Firmenhintergrund Viessmann Kältetechnik AG
    Die Viessmann Kältetechnik AG entwickelt, produziert und vertreibt zukunftsweisende Kühlzellen, Kühlaggregate, Klima- und Lüftungsgeräte, kältetechnische Anlagen für unterschiedlichste Anwendungsbereiche sowie Reinraumsysteme für Wand und Decken. Das 1917 von Johann Vießmann gegründete Unternehmen zählt mit über 380 Beschäftigten europaweit zu den fünf größten Unternehmen der Branche. Eine breite Palette innovativer Dämmstoffe komplettiert das Angebotsspektrum und bietet nahezu für jede Anwendung in Kälte- und Wärmetechnik optimal angepasste Materialeigenschaften. Die Produktionsbedingungen mit moderner Fertigungstechnik ermöglichen eine maßgenaue und kundenindividuelle Herstellung von Viessmann Kältetechnik- und Reinraumprodukten. Neben dem Hauptsitz in Hof/Saale betreibt die Gesellschaft zwei weitere Niederlassungen in Enger und Ulm-Ermingen, sowie eine eigenständige Gesellschaft in Frankreich (Forbach).

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  • Wieneke - Eine integrierte Logistiklösung

     

    Seit 44 Jahren fertigt das Familienunternehmen Wieneke Anlagenbau und Verfahrenstechnik Blechteile und Gehäuse für unterschiedlichste Einsatzzwecke und Branchen an. Die Bandbreite erstreckt sich von Kassenautomaten über Gehäuse für Massenspektrometer bis hin zu Armaturen für den Automotive-Bereich. Zu den Endabnehmern zählen unter anderem Audi und Porsche. 1968 gründete Rudolf Wieneke sein eigenes Unternehmen zur Herstellung optimierter Geräte. 1976 baute Wieneke die Produktionshalle in Groppendiek bei Bad Driburg. Sieben Jahre später begann er mit der Fertigung von Mahl- und Mischanlagen sowie von Fördergeräten für die Ziegelindustrie. Nach dem Aufbau einer eigenen Werkzeugfertigung begann Wieneke 1994 mit der Fertigung kompletter Baugruppen. Seit 2001 verfügt der Blechspezialist auch über eine eigene Pulverbeschichtungs-anlage.

    Die Herausforderung
    Im Jahr 2008 beschäftigte Wieneke über 70 Mitarbeiter und der Produktionsstandort Groppendiek erreichte seine Grenzen. Rudolf Wieneke beschloss den Bau einer neuen Produktionshalle. Da es dafür aber direkt in Bad Driburg keine Möglichkeit gab, investierte die Familie in ein 30.000 m² großes Gelände im nahe gelegenen Industriegebiet Herste.

    „Wir wollten unsere Produktion unbedingt im Einzugsgebiet von Bad Driburg halten“, schildert Rudolf Wieneke. „Wir brauchten vor allem eine einheitliche Lösung, die sowohl unterschiedliche Maschinenfabrikate wie Trumpf und Amada integriert, als auch das alte und das neue Werk in einem System übersichtlich abbilden konnte“ sagt Rudolf Wieneke. „ Denn eines wollten die Wienekes von vorneherein vermeiden: ein Netz aus Insellösungen, die letztlich nie vollständig kompatibel zueinander sind und damit eine durchgängige Automatisierung und Erfassung der Materialwege verhindern. Für effiziente Produktionsabläufe muss jeder Arbeitsschritt auf seine Bedeutung für die Wertschöpfung überprüft werden. „Jedes Mal, wenn Mitarbeiter Material oder vormontierte Teile suchen müssen, schlägt das negativ zu Buche“, so Rudolf Wieneke. „Für uns war ein einheitliches Lagerleitsystem, das alle Maschinen und Montagebereiche integriert und mit dem wir den Verbleib jedes Teils zu jedem Zeitpunkt transparent nachvollziehen können, quasi eine Grundbedingung für die Unternehmensexpansion.“

    Doch zunächst gestaltete sich die Suche nach einer passenden Software schwierig. Die meisten der infrage kommenden Systeme sahen nur die Integration eines homogenen Maschinenparks in das Lager vor oder waren nicht flexibel genug, um jeden Produktionsabschnitt auch als Lagerbereich zu erfassen.

    Eine integrierte Logistiklösung: profiLag®
    profilsys hatte die Lösung: profiLag®. Diese integrierte Logistiklösung funktioniert überall und vernetzt alle Abschnitte, um Prozesse zu optimieren. „Mit profiLag® konnten wir unsere Vorstellung genau so umsetzen, wie wir es wollten“, sagt Rudolf Wieneke. „Erstens unterliegen wir keinerlei Einschränkungen bei der Fabrikatsauswahl neuer Maschinen und zweitens bietet das System ausreichende Flexibilität für die lückenlose Erfassung des Materials, unabhängig davon, in welchem Lager oder Zwischenlager oder ob es sich in der Bearbeitung, der Montage oder auf dem LKW zwischen unseren beiden Standorten befindet“.

    Das komplette Unternehmen als großes Lager
    Mit dem Softwaresystem profiLag® des Lagerspezialisten profilsys lassen sich nun beide Standorte mit allen Fertigungsbereichen und Transportwegen wie ein großes Lager verwalten. Dank profiLag® sind jetzt alle Arbeitsplätze und Stationen mit Handscannern ausgestattet und alle Lagerbereiche und Ablageorte mit Barcodes versehen. Vor der Arbeitsvorbereitung wird Blechen oder Teilen ein Strichcode zugewiesen und dem Stückgut als Ausdruck mitsamt den Bearbeitungsanweisungen beigelegt. Für die Einbindung der per Scanner eingelesenen Barcodes in die Lagererfassung sorgt ein entsprechendes profiLag®-Modul.

    Auf diese Weise kann buchstäblich jeder Bereich des Unternehmens als Lagerplatz in das System eingebucht werden. So zum Beispiel auch das Halbzeuglager, das heißt die neben den Blechbearbeitungsmaschinen befindlichen Europaletten, auf denen die Mitarbeiter bearbeitete Blechteile zwischenzeitlich ablegen. „Beide Standorte und jeder Fertigungsbereich werden von profiLag® wie ein großes, homogenes Lager verwaltet. Damit haben wir ein Höchstmaß an Übersichtlichkeit“, so Wieneke. „Die Implementierung verlief genau im vorgegebenen Zeitrahmen und zur großen Zufriedenheit des Auftraggebers“, fasst Rudolf Wieneke zusammen.

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